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    Produkteffekt wird ausgeblendet
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    Technik

    Produkteffekt wird ausgeblendet

    Metalldetektor mit KI prüft Wheaty-Produkte auf metallische Verunreinigungen und blendet dabei verfälschende Produkteffekte aus. Er ist Teil des Komplettsystems Unicon+.
    Veröffentlicht
    22. November 2022
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Topas GmbH ist ein Pionier im Bereich der veganen Ernährung. Das Familienunternehmen stellt in Kernen im Remstal vegane Fleisch- und Käsealternativen her, darunter die bekannte Marke Wheaty. Mit rund 100 Mitarbeitern, 50 verschiedenen Produkten und Lieferungen in 16 europäische Länder, legt das Unternehmen Wert auf höchste Qualität und stetige Weiterentwicklung.

    Nasse Masse mit fleischähnlicher Konsistenz

    Ausschließlich in Deutschland mit regionalen Rohstoffen produziert, erfüllen die Produkte strengste Öko-Qualitätsanforderungen und sind nach IFS Standard im Higher Level zertifiziert.

    Alle Wheaty Produkte basieren auf Bio-Weizeneiweiß, sogenanntem Seitan. Bei dessen Herstellung werden die Weizenkörner zuerst zu Mehl verarbeitet, dieses wird mit Wasser mehrmals gewaschen und geknetet, bis die Stärke ausgewaschen ist und nur noch Weizeneiweiß übrigbleibt. Mit verschieden Zutaten und Gewürzen gekocht, entsteht Seitan, eine nasse Masse, die eine fleischähnliche Konsistenz hat.

    Produkteffekt durch hohen Wasser- und Salzgehalt

    Beim Einsatz von Metalldetektoren in der Lebensmittelindustrie ist zu beachten, dass viele Lebensmittel einen sogenannten Produkteffekt aufweisen. Letzterer entsteht z. B. durch einen hohen Wasser- oder Salzgehalt, der zur sogenannten Eigenleitfähigkeit führt. Diese beeinträchtigt die Metalldetektion insofern, als dass der Detektor u. U. ein Metallsignal meldet, obwohl im untersuchten Produkt gar kein Metall vorhanden ist. Die Folge: es kommt zu Fehlauslösungen und ein einwandfreies Produkt wird ausgeschieden. Auch Vibrationen im Umfeld von Metalldetektoren können Fehlsauflösungen verursachen.

    Bei Produkten mit hohem Produkteffekt (Eigenleitfähigkeit), wird meist die Empfindlichkeit des Metalldetektors reduziert. Dadurch erhöht sich allerdings das Risiko von Metallverunreinigungen im Endprodukt.

    Kombination aus Förderband und Metalldetektor mit KI

    Das Sesotec Komplettsystem Unicon+ für Trocken- oder Nassbereich besteht aus einem Förderband, dem Metalldetektor Intuity (Suchspule und Control Unit) und optional einem Ausscheidesystem. Es kann in verschiedene Produktionsstufen integriert werden. Die Spulentechnologie der Serie Intuity mit extrem kurzer metallfreier Zone ermöglicht kürzeste Förderbandlängen, was wegen der beengten Platzsituation bei Topas sehr wichtig war.

    Das Metallsuchsystem detektiert Eisen-Teilchen (FE) bis zu einer Größe von 1 mm, Nichteisenteilchen (NFE) bis ebenfalls 1 mm und Edelstahlpartikel (SS) bis 1,3 mm.

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    KI blendet falsche Störsignale aus

    Der Intuity-Metalldetektor arbeitet mit Think-Technologie, die auf KI-Methoden basiert. Produkte mit hohen und/oder schwankenden Produkteffekten können mit mit dieser Technologie besser und stabiler untersucht werden. Sie kann falsche Störsignale, die durch den Produkteffekt verursacht werden, ausblenden. Die Vorteile: Metallteilchen werden sicher erkannt und es kommt zu weniger Fehlauslösungen.

    Das Metalldetektionssystem, das nach der Verpackung installiert ist, untersucht die fertigen Produkte am letzten CCP (kritischen Kontrollpunkt) auf metallische Fremdkörper (Edelstahl, Eisen und Nicht-Eisen) und garantiert somit reine Produkte für die Verbraucher.

    Weniger Reklamationen

    Als Lebensmittelhersteller muss Topas strenge Richtlinien und Standards bezüglich Food Safety einhalten. Mit Think kann der Produkteffekt nahezu völlig ausgeblendet werden, was eine hohe Empfindlichkeitseinstellung ermöglicht, mit der der Hersteller veganer Produkte kleinste Metallteilchen erkennen kann. Der Vorteil für die Wheaty-Produkte: mehr Sicherheit, weniger Reklamationen und weniger Produktverlust.

    Sesotec GmbH, Schönberg

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