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    Produktschutz durch Food Defense
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    Technik

    Produktschutz durch Food Defense

    Securiton hat unter dem Namen Dome Security eine Food-Defense-Lösung geschaffen, mit der sich Lebensmittelhersteller gegen Bedrohungen schützen können.
    Veröffentlicht
    20. April 2023
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Food Defense fasst Konzepte und Maßnahmen zusammen, die Lebensmittel vor absichtlicher Kontamination und bewusster Beeinträchtigung schützen. Von den Liegenschaftsgrenzen über die Freiflächen bis hin zu sensiblen Produktionsbereichen kommen Sicherheitssysteme individuell zum Einsatz, sogar dreidimensional zum Schutz am Boden und in der Luft. Denn es gilt, neben möglichen Eindringlingen auch neue Gefahren durch Drohnenangriffe zu erkennen und abzuwehren.

    Der Schutz von Produktions- und Logistikbereichen in der Lebensmittelindustrie stellt für Verantwortliche eine wichtige Aufgabe dar. In Zusammenarbeit mit Sicherheitsexperten und -anbietern entstehen umfassende Sicherheitskonzepte, die sowohl den Einsatz von Alarmierungs- und Sicherungstechniken als auch die organisatorischen Aufgaben rund um den Betrieb der Sicherheitsanlagen beinhalten. Securiton hat unter dem Namen Dome Security eine Lösung für alle Aspekte des Objekt- und Perimeterschutzes geschaffen, mit der sich Lebensmittelhersteller gegen mögliche Bedrohungsszenarien schützen können. So gilt es gerade im Umfeld der Nahrungsmittelherstellung zu verhindern, dass beispielsweise durch die Zugabe von Substanzen Leben geschädigt wird. Intelligente Systemlösungen sind hierbei eine wichtige Voraussetzung, um Produktions- und Logistikbereiche vor Sabotage, aber auch vor Vandalismus, Diebstahl oder Spionage zu schützen.

    Intelligente Videoüberwachung

    Ob mit oder ohne Zaun – die Grundstücksgrenzen von Unternehmen lassen sich mit einem Videosicherheitssystem sehr zuverlässig schützen. Unregelmäßigkeiten wie beispielsweise unberechtigt grenzüberwindende Personen werden zuverlässig erkannt und gemeldet. Das Sicherheitspersonal bekommt automatisch die relevanten Live-Videobilder auf den Überwachungsmonitoren angezeigt und kann das Geschehen verfolgen, während es die erforderlichen Interventionsmaßnahmen einleitet. Realisiert wird dies durch integrierte Videoanalysen, die eine automatische Ereigniserkennung und eine Alarmierung in Echtzeit möglich machen. Und in Verbindung mit dem Videomanagement – beides vereint und aus einem Guss – wird für das Sicherheitspersonal der Umgang mit dem System durch eine Vielzahl von intelligenten Funktionen vereinfacht. Bewegt sich beispielsweise eine eindringende Person auf dem Gelände des Unternehmens, wird sie von den Überwachungskameras automatisch im Auge behalten. Umgesetzt wird dies durch die intelligente Steuerung, die ein Objekt von Kamera zu Kamera übergibt und eine Verfolgung über das gesamte Betriebsgelände vollautomatisch möglich macht.

    Gefahren frühzeitig erkennen

    Angreifer können Situationen ausspähen oder sich an Grenzzäunen oder Nebeneingängen unberechtigt zu schaffen machen. Dafür benötigen sie Zeit und halten sich daher meist länger an einer bestimmten Stelle auf. Individuell lässt sich mit Videoanalyse eine Zeitdauer im Videosystem einstellen und hinterlegen. Wird die eingestellte Zeitdauer überschritten, sendet das System automatisch einen Alarm. Anhand der eingestellten Zeitparameter erkennt das System, wenn sich Personen zu lange in einem bestimmten Bereich oder an einer bestimmten Stelle aufhalten. Je nach Bereich sind im Videosystem unterschiedliche Verweildauern spezifisch einstellbar.

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    Schutz der Privatsphäre

    Personenbezogene Daten wie Gesichtsaufnahmen könnten zur Identifikation von Personen oder zur Erstellung von Bewegungsprofilen herangezogen werden. Um hier dem Datenschutz gerecht zu werden, bietet intelligente Videoüberwachung bei der Umsetzung der Schutzinteressen dennoch die Wahrung der Persönlichkeitsrechte. Denn durch den Einsatz von Videoanalyse lassen sich fixe Bereiche oder sich bewegende Objekte im Blickfeld von Überwachungskameras maskieren. Damit wird die zuverlässige Einhaltung von rechtlichen Rahmenbedingungen möglich, die die Datenschutzverordnungen vorgeben. Die Bildverschleierungen lassen sich sowohl dauerhaft als auch reversibel mittels Passworteingabe konfigurieren. Dies kann nützlich sein, wenn beispielsweise Geschäftsführer und Betriebsrat zur Aufklärung von Vorkommnissen lediglich im gegenseitigen Einverständnis eine Maskierung aufheben und wieder sichtbar machen dürfen.

    Sicherheit rund um die Uhr

    Oft hat das eigene Sicherheitspersonal Arbeitszeiten, die die notwendige Rund-um-die-Uhr-Überwachung nicht abdecken. In solchen Fällen entlastet die Aufschaltung der Überwachungsanlage auf eine externe und ständig besetzte Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) die eigene Firmenorganisation. Videosicherheitssysteme bieten dafür ein sogenanntes Multi-Site-Management, was eine übergeordnete Vernetzung von Videoanlagen möglich macht und die zentrale Verwaltung und Steuerung einer beliebigen Anzahl von Liegenschaften unterstützt. Dank dieser Funktion können die Experten in der NSL zu jeder Zeit Meldungen erhalten und darauf reagieren. Welche Funktionen in der NSL zur Verfügung stehen, ist individuell einstellbar. So kann im Normalbetrieb eine einfache Sicht auf die Dinge verfügbar sein, die hingegen im Störungs- oder Alarmfall entsprechend der Aufgaben erweitert wird. Die externe NSL kann synonym zum eigenen Personal eingehende Alarme verfolgen, die notwendigen Schritte für die Intervention ausführen und das Einsatzpersonal vor Ort mit Live-Informationen unterstützen.

    Auch der Luftraum birgt Gefahren

    Das Sicherheitskonzept zur Absicherung von Liegenschaften bedarf auch der Überwachung des Luftraumes. Denn Drohnen verhelfen Tätern zu neuen Angriffsmöglichkeiten. Sowohl das Ausspähen von Situationen als auch das Mitführen und gegebenenfalls Abwerfen von gefährlichen Stoffen zählen zu den relevanten Gefahren. Mittels intelligenter Sensorik detektieren und lokalisieren Drohnensicherheitssysteme Drohnen jeglichen Typs, je nach Systemlösung – ob tragbar, mobil oder fest installiert – über weite Distanzen. Zudem wird der Standort des Piloten, der die Fernbedienung der Drohne in Händen hält, erkannt und lokalisiert. Die Systeme reagieren sehr sensibel, denn bereits beim Einschalten von Drohne oder Fernbedienung werden diese sichtbar.

    Drohnensicherheitssysteme mit moderner Radio-Frequency-Cyber-Technologie ermöglichen die Abwehr von Drohnen, die unberechtigt in den Luftraum einer Liegenschaft eindringen wollen. Zur kontrollierten Übernahme wird die Drohnensteuerung an der Arealgrenze vom System übernommen und die Drohne z. B. in einen abgelegenen Bereich navigiert und dort sicher gelandet.

    Ergänzend können auch eigene Einsatzdrohnen das Sicherheitspersonal bei der Intervention unterstützen und sich im Alarmfall automatisch und schnell auf den Weg zum meist weit entfernten Ort der Alarmierung machen, um mittels Bildübertragung das Geschehen vor Ort in die Sicherheitszentrale zu übertragen, von wo aus z. B. die Streife herbeigerufen werden kann.

    Securiton GmbH, Achern

    Autor: Markus Strübel

    Senior Marketingreferent,

    Securiton Deutschand

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