Food Defense fasst Konzepte und Maßnahmen zusammen, die Lebensmittel vor absichtlicher Kontamination und bewusster Beeinträchtigung schützen. Von den Liegenschaftsgrenzen über die Freiflächen bis hin zu sensiblen Produktionsbereichen kommen Sicherheitssysteme individuell zum Einsatz, sogar dreidimensional zum Schutz am Boden und in der Luft. Denn es gilt, neben möglichen Eindringlingen auch neue Gefahren durch Drohnenangriffe zu erkennen und abzuwehren.
Der Schutz von Produktions- und Logistikbereichen in der Lebensmittelindustrie stellt für Verantwortliche eine wichtige Aufgabe dar. In Zusammenarbeit mit Sicherheitsexperten und -anbietern entstehen umfassende Sicherheitskonzepte, die sowohl den Einsatz von Alarmierungs- und Sicherungstechniken als auch die organisatorischen Aufgaben rund um den Betrieb der Sicherheitsanlagen beinhalten. Securiton hat unter dem Namen Dome Security eine Lösung für alle Aspekte des Objekt- und Perimeterschutzes geschaffen, mit der sich Lebensmittelhersteller gegen mögliche Bedrohungsszenarien schützen können. So gilt es gerade im Umfeld der Nahrungsmittelherstellung zu verhindern, dass beispielsweise durch die Zugabe von Substanzen Leben geschädigt wird. Intelligente Systemlösungen sind hierbei eine wichtige Voraussetzung, um Produktions- und Logistikbereiche vor Sabotage, aber auch vor Vandalismus, Diebstahl oder Spionage zu schützen.
Intelligente Videoüberwachung
Ob mit oder ohne Zaun – die Grundstücksgrenzen von Unternehmen lassen sich mit einem Videosicherheitssystem sehr zuverlässig schützen. Unregelmäßigkeiten wie beispielsweise unberechtigt grenzüberwindende Personen werden zuverlässig erkannt und gemeldet. Das Sicherheitspersonal bekommt automatisch die relevanten Live-Videobilder auf den Überwachungsmonitoren angezeigt und kann das Geschehen verfolgen, während es die erforderlichen Interventionsmaßnahmen einleitet. Realisiert wird dies durch integrierte Videoanalysen, die eine automatische Ereigniserkennung und eine Alarmierung in Echtzeit möglich machen. Und in Verbindung mit dem Videomanagement – beides vereint und aus einem Guss – wird für das Sicherheitspersonal der Umgang mit dem System durch eine Vielzahl von intelligenten Funktionen vereinfacht. Bewegt sich beispielsweise eine eindringende Person auf dem Gelände des Unternehmens, wird sie von den Überwachungskameras automatisch im Auge behalten. Umgesetzt wird dies durch die intelligente Steuerung, die ein Objekt von Kamera zu Kamera übergibt und eine Verfolgung über das gesamte Betriebsgelände vollautomatisch möglich macht.
Gefahren frühzeitig erkennen
Angreifer können Situationen ausspähen oder sich an Grenzzäunen oder Nebeneingängen unberechtigt zu schaffen machen. Dafür benötigen sie Zeit und halten sich daher meist länger an einer bestimmten Stelle auf. Individuell lässt sich mit Videoanalyse eine Zeitdauer im Videosystem einstellen und hinterlegen. Wird die eingestellte Zeitdauer überschritten, sendet das System automatisch einen Alarm. Anhand der eingestellten Zeitparameter erkennt das System, wenn sich Personen zu lange in einem bestimmten Bereich oder an einer bestimmten Stelle aufhalten. Je nach Bereich sind im Videosystem unterschiedliche Verweildauern spezifisch einstellbar.




