Außergewöhnliche Geschmackspaarungen
Es sind vor allem die außergewöhnlichen Kombinationen, die durch Food Pairing neue Geschmackserlebnisse am Point of Sale eröffnen. Die leicht bittere Komponente von Matcha und die fruchtig, säuerlichen Aromen der Cranberrys passen beispielsweise hervorragend zu Schokolade. Oder ein süßes Vanille-Coating, das beim Zerkauen einer sauren Rhabarber-Note im Inneren eines Fruchtgummis weicht. Die Aussteller der Prosweets Cologne präsentieren hierfür eine Reihe abwechslungsreicher und innovativer Lösungen auf Basis von Ingredients, die natürlichen Ursprungs sind.
Insbesondere bei jungen Konsumenten stehen diese multisensorische Geschmackserlebnisse mit authentischen pflanzlichen Aromen und Farben wie etwa Kiwi- und Selleriegummis aktuell hoch in der Gunst. Erstmals wird es dazu auf der Prosweets Cologne in der Halle 10.1 eine „Tasting Zone“ geben. Hier stellt der TV-Foodexperte und kulinarische Entertainer Sebastian Lege Rezepturen reformulierter Produkte zum Testen vor.
Gesundes Snacken und Genuss
Der Trend geht zu mehr Natürlichkeit und einer kurzen Zutatenliste. Konsumenten achten auf reduzierten Zuckergehalt und auf mehr Ballaststoffe. Die neuste Generation hochwertiger Ballaststoffe ist hier gleich doppelt funktionell – denn sie fördern nicht nur die Verdauung. Mit ihrer natürlichen Süße reduzieren sie den Zuckergehalt in Keksteigen oder Schokoladencremes und optimieren gleichzeitig Textur und Mundgefühl.
Stellvertretend dafür stehen Müsliriegel, die mit einer Mischung aus Himbeer-, Baobab- und Acerola-Pulver angereichert sind. Schon der Verzehr einer Portionsgröße von rund 50 g deckt den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen vollständig ab. Durch die Zugabe von Reis-Crisps, angereichert mit pflanzlichen Proteinen aus Bohnen oder Erbsen, werden sie zum leckeren Snack, der einen aktiven und gesunden Lebensstil unterstützt. Hersteller nutzen diesen Weg, um neben klassischen Zutaten wie Nüsse, Mandeln oder Haselnüsse auch ungewöhnlichere Zusätze wie Hanf, Sesam, Gebäckbruch oder Ingwerwürfel zu verarbeiten.
Mehrwert durch alternative Zutaten
Gleichzeitig sind die Müsliriegel ein gutes Beispiel für das, was derzeit angesagt ist: Produkte für individuelle Verbraucherbedürfnisse und solche, die dem „Better-for-you-Konzept folgen. Die Süßwarenproduzenten reagieren darauf mit fett- und salzreduzierten Rezepturen, veganen oder vegetarischen Alternativen und gluten- sowie laktosefreien Produkten.
Doch die bedarfsgerechte Ernährung für jede Lebenssituation erfordert technologisches Know-how und durchdachte Produktkonzepte. Und nicht selten wird diese dadurch erschwert, dass ein Up-Scaling vom Labor nicht ohne weiteres möglich ist. Der Einsatz neuer Technologien im Verbund mit alternativen Rezepturen ist deshalb ein zentraler Aspekt auf der Prosweets Cologne. Die Sonderschau „Ingredients – Reformulation for Sweets and Snacks“, die die Koelnmesse in Zusammenarbeit mit der DLG präsentiert, ist eine wichtige Inspirationsquelle für Produktentwickler. Hier starten auch die Guided Tours. Sie führen die Fachbesucher zu den Ausstellern, die Lösungen rund um die Thematik anbieten.




