Nitta hat seine Produktpalette an Bändern aus thermoplastischem Polyurethan erweitert. Hier lesen Sie, warum diese PU-Förderbänder sich sehr gut für unterschiedlichste Förderaufgaben in der Lebensmittelindustrie, beispielsweise in Bäckereien oder in der Süßwaren- und Schokoladenproduktion, eignen.
Nitta betreibt im holländischen Alkmaar eine hochmoderne Produktionslinie für Polyurethan-Förderbänder. Der Maschinenpark wurde kürzlich um eine Fertigungsmaschine erweitert, die Bänder mit einer Breite von mehr als 3 m produzieren kann. Ihre Kalanderwalzen pressen und homogenisieren das Deckschichtmaterial aus Polyurethan, wodurch eine konstante, kompakte Struktur mit optimaler Schichthaftung erreicht wird. Dies bringt in der Anwendung entscheidende Vorteile: die Bänder verschmutzen weniger und sind leichter zu reinigen; die Fördersysteme und die gesamte Produktionslinie haben eine längere Betriebszeit.
Die zu fördernden Lebensmittel sind in der Regel klein und können auch weich, zerbrechlich oder klebrig sein. Vor diesem Hintergrund kann der Transfer der Produkte von einem Förderer zum nächsten eine echte Herausforderung sein. Daher sollten die Lücken zwischen den Förderbändern so eng wie möglich sein. Anstelle von Rollen kommen üblicherweise Messerkantentransfers zur Anwendung.
Messerkanten belasten Bänder
Die kleinen Radien der Messerkanten belasten das Förderband stark. Dünnere Förderbänder sind hier flexibler und haben beim Überfahren der Messerkanten eine geringere innere Belastung. Da PU-Bänder sehr dünn hergestellt werden können, eignen sie sich sehr gut für Anwendungen mit Messerkanten. So meistern einlagige PU-Bänder 5-mm-Messerkanten problemlos. Darüber hinaus sind sie sehr flexibel und bleiben fest und glatt. Dies gewährleistet eine geschlossene, hygienische Oberfläche.
Gute Ablösungseigenschaften
Die homogene und mattierte PU-Deckschicht erhöht den Selbstreinigungseffekt der Bandoberflächen, die sehr gute Ablösungseigenschaften haben. Dies verbessert die Lebensdauer und die Förderbänder müssen seltener ausgetauscht werden.
Neben den Ablösungseigenschaften spielen eine hohe Chemikalien- und Verschleißfestigkeit eine große Rolle, um die Oberflächenintegrität und eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.
Prozessbänder, die in direkten Kontakt mit den Lebensmitteln kommen, müssen den FDA-Richtlinien und EU-Standards entsprechen. Dies ist bei PU-Förderbändern von Nitta der Fall. Zusätzlicher Pluspunkt: Im Unterschied zu anderen Polymeren kommen bei PU-Bändern weniger Additive zum Einsatz.




