Die Vorteile der Verpackung von Lebensmitteln unter Schutzgasatmosphäre (MAP) sind vielfältig: lange Haltbarkeit, attraktive Produktpräsentation sowie kein Einsatz von Konservierungsstoffen. Doch Vorsicht, Fehler beim MAP können teuer werden! Die Lösung ist einfach: Mit der passenden Gasanalyse kann man die Qualität von MAP sichern – effektiv und zuverlässig. Und in vielen Fällen lassen sich die Kosten deutlich senken.
Alles hängt vom richtigen Gasgemisch ab, das heute in der Regel direkt vor Ort erzeugt wird. Die verwendeten Gasmischer sind zwar ausgereift und zuverlässig, dennoch ist eine Gasanalyse zur Kontrolle sinnvoll. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Überwachung des Mischers. Vielmehr gibt es gemäß HACCP diverse Critical Control Points, die sich auf die Verpackungsqualität auswirken können. Die Gasanalyse – sie kann inline oder stichprobenweise erfolgen– hilft dabei, fehlerhafte Prozesse aufzudecken.
Kontinuierliche Inline-Gasanalyse
Bei der Inline-Gasanalyse wird das Gasgemisch permanent während des Verpackungsprozesses kontrolliert. Bei der Stichprobenanalyse nimmt man nach dem Versiegeln eine Probe aus einzelnen Verpackungen. Beide Verfahren helfen bei der Qualitätssicherung. Doch welche der Methoden ist besser? Die Antwort: Beide haben ihre Berechtigung und den optimalen Nutzen erzielt man durch die Kombination beider Methoden der Gasanalyse.
Eine Inline-Gasanalyse kann im Grunde für alle MAP-Maschinen eingesetzt werden. Schlauchbeutelmaschinen oder Traysealer stellen aber ganz unterschiedliche Anforderungen an die Technik, z. B. hinsichtlich der Reaktionsgeschwindigkeit. Dementsprechend muss die Gasanalyse zur Maschine passen.
So bietet Witt-Gasetechnik mit der Mapy-Reihe für O2 und/oder CO2 mehrere Varianten für die unterschiedlichen Maschinentypen an. Die Geräte ermöglichen die präzise und zuverlässige Kontrolle von Schutzatmosphären während des Verpackungsprozesses. Die Version Mapy LE ist speziell für Schlauchbeutelverpackungsmaschinen ausgelegt. Mittels Lanze wird laufend eine Gasprobe aus dem sich schließenden Schlauchbeutel entnommen. Die Version Mapy VAC ist für Schalenversiegelungs- und Tiefziehverpackungsmaschinen geeignet. Das Gerät kontrolliert erst das gezogene Vakuum in der Maschine und misst dann das einströmende Schutzgas direkt im Siegelwerkzeug. Auch die zusätzliche Kontrolle der Gaskonzentration im Pufferbehälter ist möglich. Beide Geräteversionen verfügen über Alarmfunktionen bei Verletzung der Grenzwerte und lassen sich über Schnittstellen in vorhandene Systeme integrieren. Die kompakten Geräte im hygienischen Edelstahlgehäuse können unkompliziert auf die Verpackungsmaschine aufgebaut werden.




