Die Mahlprobe wird ähnlich wie in einem Handmörser durch Druck und Reibung zwischen Pistill und Mörserschale zerkleinert. Die Mörserschale wird durch einen Getriebemotor gedreht und treibt das frei drehbar gelagerte Pistill durch Reibung mit an. Der Andruck des Pistills an die Mörserwand erfolgt sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung. Die durch vorgespannte Federn aufgebrachten Andruckkräfte sind ohne Werkzeug einstellbar, genau ablesbar und somit absolut reproduzierbar. Ein standardmäßig integrierter Schaber wendet die Probe und führt sie erneut dem Pistill zu. Zur Probenvorzerkleinerung sind spezielle Pistilleinstellungen vorgesehen, bei denen das Pistill ohne direkten Kontakt zum Mörserboden arbeitet. Natürlich sind auch in diesem Betriebsmodus alle Parameter so einzustellen, dass ein reproduzierbarer Mahlvorgang gewährleistet ist. Die Mörserschale ist staubdicht abgeschlossen, so dass verlustfrei gemahlen werden kann.
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