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    Reproduzierbare und homogene Mischprozesse
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    Technik

    Reproduzierbare und homogene Mischprozesse

    Konische Schneckenmischer ermöglichen reproduzierbare und homogene Mischungen in der Tierfutterherstellung.
    Veröffentlicht
    10. September 2025
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Qualitätsanforderungen in der Tierfutterherstellung steigen kontinuierlich. Gesetzliche Vorgaben, komplexere Rezepturen und der Wunsch nach reproduzierbaren Ergebnissen zwingen Hersteller dazu, ihre Prozesse zu überdenken. In diesem Kontext rücken konische Schneckenmischer erneut in den Fokus – insbesondere, wenn Homogenität, Flexibilität und hygienische Standards gefragt sind.

    Konische Schneckenmischer von De Dietrich (ehemals Bolz-Summix) zeichnen sich durch eine vertikale Behältergeometrie und eine zentral geführte Mischschnecke aus, die von einem orbital umlaufenden Arm bewegt wird. Diese Konstruktion erzeugt einen dreidimensionalen Produktfluss: Die Schnecke hebt das Mischgut entlang der Wand nach oben, die Gravitation sorgt für das Absinken der Partikel in der Mitte, während die Orbitalbewegung eine horizontale Komponente einbringt. Diese simultane Makro- und Mikromischung gewährleistet eine besonders schonende, aber wirkungsvolle Homogenisierung, auch bei empfindlichen oder inhomogenen Rohstoffen. Das System verhindert Rückentmischung und erlaubt reproduzierbare Ergebnisse für ein breites Spektrum an Schüttdichten, Füllständen und Partikelgrößen, inklusive Pulver und Granulate. Hohe Durchsatzleistungen werden durch kurze Mischzyklen realisiert.

    Anwendungsvorteile bei Pet Food

    Die Herstellung von Tierfutterpräparaten erfordert nicht nur Effizienz, sondern auch Prozesshygiene und Produktintegrität. Konische Schneckenmischer erfüllen diese Anforderungen durch ein geschlossenes System, das gas- und staubdicht ausgeführt ist und eine automatisierte Reinigung mithilfe von CIP-Düsen ermöglicht. Die Feinbearbeitung der produktberührenden Oberflächen und die rückstandsfreie Entleerung erleichtern zudem die Validierung der Prozesse, was gerade bei häufigem Rezepturwechsel entscheidend ist.

    Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität: Selbst bei Teilladungen von nur 10 bis 20 % des Nutzvolumens bleibt die Mischqualität konstant. Dies ist insbesondere in der Rezepturentwicklung oder bei der Produktion kleiner Chargen von Vorteil. Der Produktaustrag erfolgt kontrolliert über die Drehzahl der Mischschnecke, wodurch auch Dosieraufgaben abgedeckt werden können.

    Energieeffizienz und Skalierbarkeit

    Trotz großer Volumina, typischerweise zwischen 5000 und 12 000 l, bleibt der Energiebedarf moderat. Die gravitationsunterstützte Mischcharakteristik ermöglicht den Betrieb mit vergleichsweise geringer Motorleistung. Dies reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern senkt auch die thermische Belastung des Produkts. Damit eignet sich das System auch für wärmeempfindliche Bestandteile oder Zusatzstoffe.

    Konische Schneckenmischer bieten in der Tierfutterproduktion eine leistungsfähige und zugleich produktschonende Lösung für komplexe Mischaufgaben. Ihre Vielseitigkeit bei Füllmengen, ihre hygienische Ausführung und die hohe Mischqualität machen sie zu einer zukunftssicheren Wahl; insbesondere in Märkten, in denen Qualität und Prozesssicherheit zunehmend den Takt vorgeben. (br)

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