Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Hofmann
Das dezentrale Peripheriegerät ET 200X ist in der Schutzart IP66/IP67 ausgeführt. Grundbestandteil von ET 200X sind drei verschiedene Basismodule mit integrierter PROFIBUS-DP-Schnittstelle, wahlweise bestückt mit Ein- bzw. Ausgängen und neuerdings auch mit Simatic-S7-SPS-Funktionalität. An diese Basismodule lassen sich insgesamt bis zu sieben Erweiterungsmodule unterschiedlichster Ausführung anschließen. Das Spektrum der Erweiterungsmodule umfaßt neben Digitalein- und -ausgabebaugruppen auch Komponenten zur Erfassung und Ansteuerung analoger Signale sowie ein Modul zur Anbindung eines kompletten AS-Interface-Stranges. Eine besondere Art von Erweiterungsmodulen sind die Verbraucherabzweige, mit denen sich beliebige Drehstromverbraucher komplett ansteuern und schützen lassen. Die Generation neuester Erweiterungsmodule beinhaltet die Kopplung zur Pneumatik, wobei Module mit bereits integrierten Ventilen als auch solche zur Aufnahme von Ventilinseln der CPV-Reihe von Festo lieferbar sind.
Der Gerätebus und die Spannungsversorgung sorgen wegen ihrer selbstaufbauenden Eigenschaft für eine komfortable Montage. Sämtliche Anschlüsse des Peripheriegerätes ET 2000X sind steckbar ausgeführt. Die Verwendung vorkonfektionierter Leitungen garantiert eine schnelle und einfache Montage. ET 200X entpricht der europäischen Norm EN 50170 für den PROFIBUS-DP. 12 MBaud Übertragungrate garantieren kürzeste Reaktionszeiten auch für zeitkritische Applikationen. Nahtlos fügt sich die ET 200X auch in die einfache Projektierungswelt des dezentralen Peripheriesystems ET 200. In der Simatic S5 erfolgt die Projektierung komfortabel über den COM PROFIBUS, bei Anschluß an Simatic S7/C7/M7 einfach über STEP7.
Einer der führenden deutschen Hersteller von Tiefkühltorten auf Sahnebasis und von weiteren feinen Konditoreiwaren ist die Willi Antpöhler GmbH. Bis zu 30 verschiedene Produkte sind im Produktspektrum des Unternehmens zu finden. Zum Kundenstamm von Antpöhler gehören nahezu alle namhaften Tiefkühl-, Lebensmittel- und Discountketten. Aber auch in der Gastronomiebranche ist der Konditoreiwarenhersteller ein Garant für Geschmack auf höchstem Niveau.
Um bei einer Tagesproduktion von mehr als 20 000 Torten den geforderten hohen Qualitätsansprüchen zu genügen, müssen alle Produktionsschritte optimal aufeinander abgestimmt sein. Die entsprechenden Anlagenteile müssen neben der hohen Verfügbarkeit auch den strengen Gesetzen der Lebensmittelkontolle Rechnung tragen.
Bei der Herstellung der Torten werden zunächst die Tortenböden in einem Durchlaufofen gebacken und anschließend zur eigentlichen Tortenherstellung transportiert. Hier entsteht – wiederum auf einer Produktionslinie – Torte für Torte, indem schrittweise abwechselnd Bisquitboden und Sahnezwischenschicht aufeinandergefügt werden. Nachdem die oberste Sahneschicht glattgestrichen und die Dekoration aufgespritzt wurde, laufen die Torten direkt in die Tiefkühlzone. Auch hier erfolgt, ähnlich dem Backprozeß, die Tiefkühlung im Durchlauf unter Zuhilfenahme von Stickstoff.




