Für Rapunzel liegt der Kern zum Erfolg in dessen Firmenethos: zertifizierte Zutaten und höchste Qualität im gesamten Produktionsprozess – und das ohne Ausnahme. Mit einem aktuellen weltweiten Marktvolumen von 80 Mrd. Dollar hat sich der Anteil an Biolebensmitteln und -getränken seit 1999 mehr als verfünffacht. Deutschland repräsentiert mit einem Umsatz von 8,6 Mrd. Euro (2015) in Europa den größten Absatzmarkt für Bioprodukte. Für Rapunzels Produktionsstandort im bayrischen Legau brachte die ansteigende Nachfrage einerseits Wachstum und Expansionsmöglichkeiten, andererseits aber auch Herausforderungen mit sich.
Die Hälfte aller Rapunzel-Produkte wird in Legau hergestellt. Doch die Produktionslinien am Standort konnten den immer größeren und vielfältigeren Aufträgen nicht mehr gerecht werden. Deshalb erweiterte Rapunzel seine Produktion in mehreren Etappen, unter anderem bei einer Standorterweiterung. Für die neuen Linien suchte das Unternehmen verschiedene Lösungen zur Sekundärverpackung. Diese sollten flexibel genug sein, um ein breites Produktspektrum verpacken zu können: Die Produktpalette reicht von Nussmusen und Schokonusscremes über Müslis und Frühstücksbreikost bis hin zu Nüssen und Trockenfrüchten, die in verschiedenen Größen und Formaten verpackt sind. Um dem zunehmenden Trend hin zu veganer und ayurvedischer Ernährung gerecht zu werden, sollten die Anlagen zuverlässig und schnell die in Gläser und Blockboden- und Standbodenbeutel abgefüllten Produkte verkaufsfertig verpacken. Dabei hat eine konstant hohe Produktqualität oberste Priorität bei Rapunzel. Das Unternehmen legte zudem großen Wert auf eine einfache und intuitive Bedienung der neuen Maschinen, die mit den verschiedenen Produkteigenschaften gut umgehen können sollte – in Gläser verpackte Cremes benötigen eine besonders schonende Handhabung. Nüsse und Müsli im Beutel sollten sanft weiterverpackt und nicht gedrückt werden.
Bereits 2009 hatte der Naturkosthersteller die erste vertikale Schlauchbeutelmaschine von Bosch installiert. Seit 2014 verpackt zudem ein Elematic-3000-Wrap-around-Sammelpacker unterschiedliche Gläser mit je 250, 400, 500 oder 750 g. Bis zu 50 t Nussmus und Schokonusscreme werden täglich abgefüllt und verpackt. Das Wrap-around-Verfahren und die Flexibilität der Elematic 3000 WA mit vier verschiedenen Formaten überzeugte Rapunzel so sehr, dass weitere Elematic-Sammelpacker von Bosch folgten.
„Der Grundstein für das Projekt war mit der ersten Auftragsvergabe bereits gelegt“, sagt Produktionsleiter Alexander Karst bei Rapunzel. „Bosch steht für Qualität – und nachdem auch ein Großteil der Primärverpackungsmaschinen in den Linien von Bosch stammten, wollten wir unseren Mitarbeitern die Bedienung erleichtern, indem wir uns für Endverpackungslösungen desselben Herstellers entschieden. Mit der wiederholten Entscheidung für Bosch konnten wir Schnittstellen optimieren und Mitarbeiter schneller und effektiver ausbilden. Außerdem ist es eine große Hilfe, einen einzigen Ansprechpartner für alle Maschinenkomponenten zu haben.“




