Die Abteilung Betriebsengineering bei Warsteiner betreut die bestehenden Prozessanlagen für den Bereich Leittechnik, optimiert Abläufe und entwickelt neue Prozessabläufe in Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen, wenn es um Anlagenerweiterungen oder neue Projekte geht.
Zur Betreuung der Prozessanlagen gehören selbstverständlich die Wartung von Anlagen und das Wiederanfahren von Maschinen oder Anlagenabschnitten. Früher hatten sich die Mitarbeiter des Betriebsengineerings für unterschiedliche Betriebsabschnitte jeweils eigene Sicherungen angelegt und den Zugriff unterschiedlich organisiert. Heute setzen sie auf die Versionierungslösung Versiondog von Auvesy. Einige von ihnen haben schon mit der Vorgängerversion Versionworks gearbeitet, mit deren Hilfe sie SPS-Projekte gesichert und versioniert haben.
Zunächst hatte man in einem Teilbereich der Produktion begonnen, für jede SPS die jeweils aktuellen Daten zu speichern. Nach und nach erstreckte sich das Versions- und Datenmanagement auf immer mehr Bereiche bis hin zur Abfüllung. Das Ergebnis dieser zentralen Datenablage ist eine vollständige Änderungshistorie, die die standortübergreifende Arbeit von rund 60 Usern abbildet. Denn neben der Brauerei in Warstein ist noch eine weitere Brauerei der Unternehmensgruppe in Versiondog integriert. Zukünftig soll auch die Verwaltung der SPS-Programme aller anderen Standorte zentral in Warstein erfolgen.
Eine gewisse Arbeitsdisziplin erfordert der Umgang mit der Versionierungslösung Versiondog durchaus. Alle Fachkräfte sind gefordert, ihre Arbeit akribisch zu dokumentieren. Das tun sie mittlerweile auch gerne, weil alle Beteiligten die Vorteile erkannt haben.
Und hilft die Versionierungslösung Kosten zu sparen? Diese Frage beantworten die Verantwortlichen bei Warsteiner ohne zu zögern mit ja. Denn die Maschinen bei der Traditionsbrauerei sind vernetzt; fällt eine aus, kann das die ganze Produktion zum Erliegen bringen. Dank Versiondog lassen sich in diesem komplexen System Fehler bzw. Störungen sehr schnell lokalisieren und beseitigen, weil die Software Transparenz schafft. Die Mitarbeiter aus der Abteilung Betriebsengineering wissen nun, welche Datensätze wann gesichert wurden; sie sehen wer, was und warum geändert hat.
Über ein zentrales Leitsystem wird die gesamte Produktion gesteuert, was insbesondere in der Abfüllung eine Herausforderung ist, denn hier gibt es vergleichsweise viele einzelne Maschinen, die miteinander vernetzt sind. Alle Daten werden gesammelt und ausgewertet. Das hat für die Instandhalter durchaus praktischen Nutzen. Über eine statistische Auswertung lassen sich Schwachstellen finden und die Ursache von Ausfällen konsequent abstellen. Die Prozessdaten werden generell über das Prozessleitsystem verarbeitet und ausgewertet.




