Logistikkonzepte, Produktions- oder Lagerstrategien sind immer nur so effizient und wirtschaftlich, wie es die eingesetzten Identlösungen zulassen. Für wirtschaftliche Warenflüsse ist leistungsstarke Identtechnik unverzichtbar. Doch auch die intelligenteste Identlösung nutzt nur wenig, wenn die Produktkennzeichnung mit der Produktionsgeschwindigkeit nicht Schritt halten kann. Auch die Lebensmittelindustrie setzt daher immer öfter auf Automation ihrer Kennzeichnungsprozesse. Gesucht werden speziell angepasste Anlagen – modular konzipiert, individuell zusammengestellt und mit effizienter Steuertechnik optimal aufeinander abgestimmt.
Mit seinen Produktangeboten und Dienstleistungen rund um Barcode, Erfassung, Etikettendruck und -verarbeitung sowie Paketversand und Adressierung zählt Stielow Label & Logistik zu den Spezialisten in Sachen Ident- und Etikettentechnik. Für Anwendungen im Bereich des automatischen Etikettierens hat das norddeutsche Unternehmen ein spezielles Produktkonzept am Markt etabliert: Neben ausgereiften Plug & Play-Fertigsystemen für Standardanwendungen etwa in Abfüllanlagen, zur Produkt- oder Palettenetikettierung bieten die Norderstedter die Fertigung individueller Etikettiersysteme nach dem Baukastenprinzip an.
Besonderer Vorteil: Aus bewährten, untereinander kombinierbaren Basismodulen entstehen maßgeschneiderte Systemlösungen, die in Konzeption, Leistungsstärke und Ausstattung exakt auf die jeweiligen Anwenderbedürfnisse zugeschnitten und komfortabel in die Produktionsprozesse integrierbar sind – leistungsstarke Etikettierlösungen ohne überflüssige Ausstattung oder Umrüstzeiten. Das gewährleistet einerseits die zuverlässige Qualität der Kennzeichnung, andererseits – durch Bündelung und Automatisierung der Arbeitsschritte – reibungslose, schnelle Herstellungsabläufe.
Die Stielow-Etikettiersysteme untergliedern sich in zwei Kategorien: Die SLS-Serie, reine Etikettenspendesysteme mit hoher Taktrate zur Auszeichnung großer Produktserien mit gleichen Etiketten, und die SLX-Serie, Etikettenspender mit Druckwerk für Printing-on-demand-Anwendungen, die beispielsweise beim Etikettieren von Kleinserien oder Serien mit wechselnden Produktdaten zum Einsatz kommen. Vorteil der Etikettiersysteme: Bedienung und Menüführung sind – jeweils pro Serie – immer gleich, während sie sich durch zahlreiche, untereinander kombinierbare Einzelkomponenten in Konzeption, Leistungsstärke und Ausstattung auf die jeweiligen Erfordernisse abstimmen lassen.
Elf Basismodelle reiner Spendesysteme (SLS-Serie) sowie fünf Grundmodelle von Etikettenspendern mit Druckwerk (SLX-Serie) stehen zur Wahl.
Die Spendesysteme der SLS-Serie sind auf hohen Durchsatz mit Etiketten einer Breite von bis zu 230 mm und einer Länge bis 999 mm ausgelegt. Mit einer Taktung von bis zu 800 Etiketten pro Minute ziehen die Spendeköpfe dieser automatischen Etikettiersysteme die Etiketten von der Rolle und positionieren sie auf den Produkten. Verbunden etwa mit der vorhandenen Messtechnik drucken Druckerspender-Systeme der SLX-Serie dabei noch kurz vor dem Aufbringen aktuelle Produkt- oder Versanddaten auf Etiketten. Eine Druckauflösung von bis zu 300 dpi bei einer Druckbreite von bis zu 155 mm sorgt für optimale Identifikation. Mit ihrer Druckgeschwindigkeit von 400 mm/s erreicht die jüngste Generation der SLX-Serie (SLX 924 bis SLX 926) einen Spitzenwert.




