In vielen Bereichen der Lebensmittelindustrie werden unterschiedliche Transferaufgaben an wechselnden Positionen in Logistik und Produktion durchgeführt. Hierzu gehören die Entleerung von stationären oder mobilen Tanks und Gebinden, der Transfer innerhalb von Tanklagern sowie die Dosierung und Abfüllung. Trotz der hohen Hygieneanforderungen können auch mobile Einheiten wie die Hyghspin-Schraubenspindelpumpen diese Förderaufgaben sicher erfüllen.
Mit Hyghspin-Schraubenspindelpumpen lassen sich unterschiedliche Medien bei der Herstellung von Getränken, Feinkost, Molkereiprodukten, Back- und Süsswaren sowie in der Fleischindustrie effektiv fördern.
Dabei kann mit nur einer Pumpe ein sehr hoher Viskositätsbereich abgedeckt werden. Die Fördermedien reichen von jeder Art von Flüssigkeiten wie Bier, Fruchtsäften, Sirupen und Flüssigzucker bis zu Fetten, Cremes, Füllungen, Teigen und Brät. Der norddeutsche Pumpenbauer Jung Process Systems bietet mit einer mobilen Pumpeneinheit im Hygienic Design eine sehr hohe Flexibilität und erfüllt gleichzeitig alle Normen, die in der Lebensmittelindustrie gefordert werden.
Die mobile Einheit besteht aus der Pumpe inklusive Steuerung. Beides kann auf einem passenden Transportwagen leicht zum
jeweiligen Einsatzort gefahren werden. Hyghspin-Schraubenspindelpumpen sind in Blockbauweise konstruiert. Pumpenkörper und Antrieb sind fest miteinander verbunden und bilden eine kompakte Einheit, die einen kontakt- und unwuchtfreien Betrieb sichert. Damit ist für eine stets korrekt ausgerichtete Kupplung gesorgt. Kupplungsschäden lassen sich so vermeiden. Zudem schützt die Blockbauweise die Kupplung vor Korrosionseinflüssen. Die Pumpe ist leicht zu reinigen und spart Platz. Dank der sehr kleinen Grundplatte wird nur wenig Aufstellfläche benötigt und die gesamte Einheit passt durch gängige Normtüren. Für den
sicheren Betrieb an wechselnden Einsatzorten und durch unterschiedliche Bediener ist ein REP-Schalter im Aggregat integriert.
Kontamination ausgeschlossen
Die Konstruktion der mobilen Schraubenspindelpumpen erfolgt nach den Kriterien des Hygienic Designs. Die totraumfreien Hyghspin-Modelle werden aus Edelstahl hergestellt. Alle medienberührenden Teile sind aus Vollmaterial gespant. Damit ist das Risiko für Fehlstellen wie Risse oder Lunker, das bei der Verwendung von Gussteilen
besteht, bei den Hyghspin-Pumpen ausgeschlossen. Die Oberflächen sind elektropoliert und weisen standardmäßig Rauheiten unter 0,8 µm aus. Für besondere Anforderungen stehen Ausführungen mit einem
Ra-Wert kleiner 0,4 µm zur Verfügung. Beide Eigenschaften stellen sicher, dass Produktanhaftungen sowie mikrobielle Verunreinigungen ausbleiben.
Auch die einfache Reinigung durch CIP- und SIP-Funktionen ist bei diesen mobilen Pumpen gewährleistet. Die Bauart der Hyghspin ermöglicht neben der Produktförderung auch die Förderung niedrigviskoser CIP-Flüssigkeiten. Reinigung und Sterilisation erfolgen berührungslos innerhalb der Anlage. Ein Bypass ist nicht erforderlich. Zur Reinigung der Pumpe wird der volle CIP-Volumenstrom und nicht nur ein Teilstrom genutzt. Es gibt keine Toträume. Auch die Wellendichtungen liegen komplett im CIP-Strom. Hygienische Risiken durch Produkt-rückstände sind ausgeschlossen. Ebenfalls ausgeschlossen ist ein für Allergiker bedenklicher Nickeleintrag ins Produkt. Auch häufige Produktwechsel lassen sich bedenkenlos und effektiv durchführen. Eine Revisionsöffnung sowie Führungsbolzen erleichtern darüber hinaus auch die Wartung erheblich. Hyghspin-Pumpen sind EHEDG-zertifiziert. Alle produktberührenden Elastomere sind als leicht zu reinigende Formringe mit FDA-Zulassung ausgeführt.




