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    Schritt halten mit den Backöfen
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    Back- & Teigwaren

    Schritt halten mit den Backöfen

    Die Grupo Siro ist einer der größten Lebensmittelkonzerne in Spanien und produziert im Werk Paterna verschiedene Brotprodukte und Backwaren. Dort sorgten
    Veröffentlicht
    05. März 2014
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Back- & Teigwaren

    Grupo Siro backt in einer seiner Produktionsstätten in Paterna (Valencia) rindenloses Brot, Hamburgerbrötchen und Hot-Dog-Brötchen. An den drei Produktionslinien dort, die 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche in Betrieb sind, stellen 200 Mitarbeiter täglich rund 340 000 Einheiten her. Bedingt durch diverse Vorschriften wird jede dieser Einheiten für die Verbraucher mit einem Haltbarkeitsdatum codiert sowie mit einem internen Code und dem Herstellungszeitpunkt zur internen Nachverfolgbarkeit versehen.

    Grupo Siro hatte in der Produktionsanlage zehn ältere Continuous-Ink-Jet-Druckern (CIJ) von Videojet in Betrieb, um die Brotbeutel zu codieren. Zwar war man mit der Leistung der Drucker äußerst zufrieden, die aktuelle Videojet-Generation Serie 1000 weckte dennoch das Interesse der Verantwortlichen. Nach eingehender Prüfung aller Vorteile der 1000er-Serie beschloss man den Kauf und die Installation elf neuer Drucker für die Produktionslinien mit der Tinte V410. Überzeugt hatte die 1000er-Serie durch die höhere Leistung und den einfachen Aufbau mit dem Smart-Cart-ridge-Betriebsmittelzufuhrsystem und dem CleanFlow-Druckkopf.

    Nach 20 bis 30 Minuten Backzeit werden die Backprodukte auf Raumtemperatur abgekühlt, geschnitten und in transparenten, vorgeformten Plastikbeuteln verpackt. Bevor ein Verschluss zum Versiegeln des Beutels platziert wird, fährt der Brotbeutel unter dem CIJ-Druckkopf hindurch, wobei die Oberseite des Beutels mit dem Standardcode von Grupo Siro versehen wird. Der Druckkopf ist strategisch günstig über dem Band angebracht und nach unten gerichtet. Dadurch vermeidet das Unternehmen, dass sich Staub und Partikel aus der Produktionsumgebung auf dem Druckkopf sammeln und ihn verstopfen. Um auch bei schwankender Liniengeschwindigkeit einen hochqualitativen Code zu gewährleisten, insbesondere während der Start- und Abschaltphase, wird ein Encoder eingesetzt.

    „Mit der Videojet-1000-Serie ist die Codierung kein Problem mehr für uns. Seit ihrer Installation hatten wir keine Produktionsunterbrechungen und auch die Codequalität hat sich erheblich verbessert“, erklärt Joaquin Menent, Wartungsverantwortlicher im Werk von Grupo Siro in Paterna, Spanien.

    Am auffälligsten war die Verbesserung der Betriebsproduktivität bei Grupo Siro. Zuvor stand die Produktionslinie beinahe 15 bis 20 Minuten pro Schicht still, damit Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Druckern durchgeführt werden konnten. Mit der 1000er-Serie kommen Stillstandszeiten so gut wie nicht vor. Grupo Siro konnte dadurch die Stillstandszeiten im gesamten Werk um drei Stunden am Tag reduzieren, was zu erheblichen Einsparungen geführt hat.

    Diese Reduktion der Stillstandszeiten wurde vor allem durch den CleanFlow-Druckkopf von Videojet ermöglicht. Er verfügt über eine automatische Reinigungsfunktion. Durch die Reduktion von Tinten- und Staubablagerungen, die bei herkömmlichen Ink-Jet-Druckern zu einem Ausfall führen können, läuft er länger ohne Eingriffe. Zusätzlich erlaubt die 1000er-Serie Grupo Siro die Wartungsintervalle zu verlängern, sodass die Wartung jetzt optimal in den Produktionsplan eingeplant werden kann.

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    Die älteren Tinten- und Make-up-Behälter verursachten nicht nur bei den Bedienern, sondern im ganzen Werk Verschmutzungen. Das neue Design der versiegelten Smart Cartridges, die bei der 1000-Serie benutzt werden, hat all diese Probleme für Grupo Siro behoben. Die Bediener haben keine Probleme mehr, Tinte und Make-up des Druckers auszutauschen. Laut Menent hat „die Ablösung des Flaschensystems durch die Smart Cartridges zu einer signifikanten Verbesserung der Sauberkeit unserer Lagerbereiche geführt sowie zu einem leichteren und komfor-tableren Wechsel der Druckerflüssigkeiten.“

    Das Betriebsmittelzufuhrsystem Smart Cart-ridge verhindert nicht nur Verschüttungen, es sorgt auch dafür, dass das gesamte Betriebsmittel in den Kartuschen vollständig verbraucht wird. Ein eingebauter Mikrochip liefert dabei die Information, ob für den jeweiligen Einsatz das richtige Betriebsmittel in der Kartusche ist. So können Betriebsmittel und Kosten gespart werden. Die früher mit Tinte verschmutzten Schränke, wo die Betriebsmittel gelagert wurden, sind heute völlig sauber. Zusätzlich gibt es keine halbvollen Flaschen mehr, die durch das Werk wandern.

    prozesstechnik-online.de/dei0314427

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