Das T-Rex von Ziemen Holvrieka Mühlensystem lässt sich für Trockenschrot und als Weichkonditionierung betreiben. Für die Trockenschrotung gibt es T-Rex DRY in den Leistungsstufen von 5 bis 25 t/h für ein Malz gemäß DIN 8777. Wahlweise lässt sich eine Konditionierung vorschalten. Für die Mahlwalzen kommt dabei sowohl ein Hartguss als auch ein spezieller Edelstahl als Material in Frage.
Das Weichkonditioniersystem T-Rex WET gibt es bis zu einer Leistung von 25 t/h, die Abstufung erfolgt in Schritten von 5 t/h. Dieses System zur Nassvermahlung verfügt über Mahlscheiben aus speziellem Edelstahl sowie einem Edelstahlgehäuse und lässt sich vollständig in die Reinigungsprozesse der Brauerei integrieren. Seit Einführung im Jahr 2015 bewährt sich die Mühle T-Rex unter anderem als als 5-t/h-Trockenschrotmühle in einer deutschen Whisky Manufaktur als auch als 15-t/h-Mühle für konditionierte Trockenschrotung in einem industriellen Großbetrieb in Mittelamerika bei einer Produktion von 12 Suden pro Tag und einem Volumen von 1000 hl pro Sud.
Große Mahlfläche auf kleinem Raum
Das Mahlprinzip des T-Rex überzeugt durch hohe Leistungen bei geringem Platz- und Wartungsbedarf. Auf diese Vorteile bauen auch die nachfolgend beschriebenen technischen Weiterentwicklungen auf. Herzstück der Mühle ist das Mahlwerk. Dieses besteht nicht aus zylindrischen Walzen, sondern aus sich ineinander verzahnenden, doppelkegeligen Scheiben, die einen zickzackförmigen Mahlspalt bilden. Mit dieser Anordnung wird eine große Mahlfläche auf kleinem Raum erreicht. Das ermöglicht ein sehr kompaktes, leichtes Mühlendesign. Die Mahlscheiben besitzen im Vergleich zu zylindrischen Walzen ein kleineres Volumen. Bei einer 20-t/h-Mühle wiegt eine Walze somit nur ca. 100 kg. Das macht die Verschleißteile günstiger und leichter transportierbar.
Die doppelkegelige Form sowie die Anordnung der Mahlscheiben erzeugen zudem einen kleinen spitzen Einzugswinkel zum Mahlspalt. Dadurch weist die Maschine einen Durchsatz auf, wie er sich bei einer zylindrischen Walzenmühle nur bei doppeltem Walzendurchmesser und dreifacher Walzenlänge realisieren lässt. Weiterhin gilt: Je spitzer der Einzugswinkel, desto effizienter die Vermahlung, gleichzeitig kann auf eine gezahnte Profilierung der Mahlscheiben verzichtet werden.
Standzeit der Mahlscheiben erhöht
Der Praxiseinsatz in den Brauereien zeigte, dass die Mahlscheiben robust und langlebig sind. Der Verschleiß war jedoch nicht gleichmäßig auf die gesamte Mahlfläche verteilt. Am Ende des Lebenszyklus der Scheiben waren die spitzen Ränder stets leicht abgerundet und trafen auf der gegenüberliegenden Seite auf einen spitzen Kegel, was den Mahlspalt zunehmend ungleichmäßig werden ließ. Mit dieser Erkenntnis wurden die Ränder der Mahlscheiben nun mit einem speziellen Radius versehen, der eine gleichmäßige Ausnutzung der Scheibenoberfläche ermöglicht und die Scheiben gegenüber Fremdköpern nochmals deutlich wiederstandfähiger macht. Gleichzeitig wurde die Rundung in der Mitte der Doppelkegel nachempfunden, sodass nun Rundung auf Rundung trifft und ein gleichmäßiger Abrieb über Fläche und Zeit erfolgt. Das verlängert die Standzeiten deutlich.




