Als Bedienelemente für seine Kutter hat sich der Maschinenbauer Seydelmann für die Kreuztaster und Kreuzschalter aus dem N-Programm von Schmersal entschieden. Sie sind hygienisch, robust und gleich mehrfach gegen Strahlwasser abgedichtet. Zusätzlich erprobt der Maschinenbauer aus Stuttgart aktuell auch einen Kreuzschalter, der sich per Knie bedienen lässt.
Der Maschinenbauer Seydelmann entwickelt und produziert Kutter, Mischer, Wölfe und Feinstzerkleinerer in unterschiedlichen Größenordnungen. Bei der Gestaltung der aus hochwertigem Edelstahl gefertigten Maschinen haben die Entwickler großen Wert auf eine optimale Strömungsdynamik gelegt. Zudem erfüllen die Produkte die hohen Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie.
Ergonomie und Hygiene stehen im Fokus
Auch die Mensch-Maschine-Schnittstelle, das Bedientableau, stammt aus der unternehmenseigenen Fertigung. Neben einer hygienegerechten Bauweise stand für die Entwickler hier aber noch ein weiterer Punkt ganz oben auf der Liste der Anforderungen: die Ergonomie. „Der Anwender soll in der Lage sein, alle Funktionen der Maschine ohne Blickkontakt nutzen zu können“, sagt Jochen Sauter, Leiter der Elektroabteilung bei Seydelmann. „Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns zum Beispiel für die ergonomischen Kreuzhebeltaster und -schalter aus dem N-Programm von Schmersal entschieden“, fügt er hinzu.
Der hygienegerechte Kreuzschalter der NK-Baureihe lässt sich in vier Richtungen bewegen und dabei jeweils unterschiedliche Funktionen auslösen: vorwärts, rückwärts, rechts und links. Die Schalter sind jeweils mit logisch zusammenhängenden Funktionen belegt, sodass sich die Maschine intuitiv bedienen lässt. „Außerdem haben wir auf elektronischem Weg sichergestellt, dass Anwender nicht mehrere Funktionen kombiniert auslösen können, die nicht zusammen passen“, erklärt Sauter. Auf diese Weise minimiert sich das Risiko von Fehlbedienungen.
Speziell für die Nahrungsmittelindustrie entwickelt
Die Bedienelemente des N-Programms hat Schmersal speziell für die Nahrungsmittelindustrie entwickelt. Als Grundlage dafür diente die Norm EN 1672-2, die allgemeine Gestaltungsleitsätze zu den Hygieneanforderungen von Nahrungsmittelmaschinen enthält. So weisen die Geometrien keine Ecken und Kanten auf – das schafft die Voraussetzung für eine gründliche und rückstandsfreie Reinigung der Geräteköpfe und damit für das Vermeiden von Kreuzkontaminationen. Die verwendeten Werkstoffe sind ebenfalls speziell für den Einsatz in der Lebensmittelproduktion geeignet.
Das N-Programm umfasst u. a. verschiedene Druck- und Leuchttaster, Kurzhubtaster, Wahlschalter und Not-Stopp-Befehlsgeräte. Die hygienegerechte Ausführung des N-Programms wird durch eine Baumusterprüfung mit dem Prüfzertifikat „Hygiene“ der Prüfstelle der Fleischerei-BG bestätigt sowie durch die Zertifizierung der Prüf- und Zertifizierungsstelle „Nahrungsmittel und Verpackung“ des DGUV für hygienesensible Anwendungen.




