Helmut Lysniak, Andreas Werner
Bei den Bildschirmschreibern der Familie Jumo Logoscreen nt mit Edelstahlfront ist sowohl die Gerätebedienung über ein Bedienelement (Drehknopf oder Sensorfeld) als auch die Datenauswertung über die PC-Software PCA3000 intuitiv möglich. Ein Sensorfeld erlaubt die Bedienung des Geräts mit einem Finger (auch mit Handschuh). Die Geräteausführung genügt zudem den Hygieneanforderungen der Food- und Pharmaindustrie und verfügt über eine Ex-Zulassung für die Zonen 1 G (II 2 G Expx II C) und 21 D (Exp D21 IP 65). Die Robustheit der Drehknopfgeräte wird durch die bestandene Schwingungsfestigkeitsprüfung, die gemäß den Richtlinien des Kerntechnischen Ausschusses (KTA 3505) durchgeführt wurde, nochmals unterstrichen.
Dass bei der Dokumentation und Datenauswertung Einfachheit bei gleichzeitiger Sicherheit möglich ist, zeigen die aktuellen Versionen der Jumo-PC-Programme. Diese Softwareprodukte wurden so modifiziert, dass selbst Computerlaien mit wenigen Mausklicks Daten archivieren, auswerten und bei Bedarf auch ausdrucken können, ohne an sich oder der Software zu verzweifeln. Das Einlesen von Messdaten in ein PCA 3000-Archiv wird durch ein kleines Dienstprogramm – den Schnellstart-Agenten – unterstützt, der USB-Plug & Play-Nachrichten überwacht und automatisch beim Stecken einer CompactFlash Card die zu den Daten passenden Jumo-PC-Programme anbietet. Kommt nur ein Programm in Frage, so wird dieses automatisch gestartet.
Dies ist z. B. der Fall, wenn nur die PCA 3000 auf dem PC installiert ist und eine CompactFlash Card mit Rohdaten eingesteckt wird. Der Schnellstart-Agent startet in diesem Fall automatisch die PCA 3000 und öffnet den Dialog „Daten einlesen“. Ist in diesem Dialog die Option „Beim Aufruf durch den Schnellstart-Agenten werden die Daten automatisch eingelesen“ aktiviert, werden die Rohdaten automatisch eingelesen. Mit der Auswahl eines Ausgabeformulars können die eingelesenen Daten automatisch ausgewertet werden. Ist das Einlesen und Auswerten der Daten abgeschlossen, so ist es möglich die erzeugten Archiv- und Ausgabedateien bequem zu öffnen.
Die PC-Kommunikationssoftware (PCC) kann in der aktuellen Version als Windows-Dienst im Hintergrund arbeiten. Das bedeutet, die PCC wird ausgeführt, unabhängig davon ob ein Benutzer angemeldet ist oder nicht. Beim Start eines Windows-Server-Systems wird die PCC automatisch aktiv. Daten werden von einem Bildschirmschreiber abgeholt, archiviert und ausgewertet. Mit der Funktion „Archivdaten auswerten“ kann direkt die Auswertung der zuletzt eingelesenen Daten gestartet werden. Enthalten die neu eingelesen Daten z. B. einen abgeschlossenen Chargendatensatz, ist es möglich, diesen automatisch als PDF-Datei auszugeben und per E-Mail zu versenden.




