Die englische Molkerei A. E. Rodda and Son setzt für die Herstellung ihrer beliebten Cornish Clotted Cream schon seit Jahren auf Sinuspumpen. Seit 2019 verwendet sie nun eine weitere Sinuspumpe der Baureihe Masosine Certa von Watson Marlow, um Rahm aus mobilen Lagertanks in den Vorratsbehälter einer Dosieranlage zu fördern. Die EHEDG- und 3A-zertifizierte Verdrängerpumpe überzeugt dabei durch eine schonende Förderung mit geringer Pulsation und geringen Scherkräften.
Bereits seit 1890 stellt das Unternehmen A. E. Rodda and Son Cornish Clotted Cream her. Damals begann Eliza Jane Rodda, die Urgroßmutter des heutigen Geschäftsführers Nicholas Rodda, in ihrer Landhausküche in Cornwall mit der Herstellung der südenglischen Rahmspezialität, die häufig zu Gebäck oder zum traditionellen nachmittäglichen Cream Tea gereicht wird. Bei diesem besonders dickflüssigen Rahm spielt die Produktstruktur eine große Rolle, denn die erwünschten „Klümpchen“ dürfen bei der Verarbeitung nicht beschädigt werden.
Auch heute noch, knapp 130 Jahre nach der Gründung, setzt das Unternehmen immer noch viele der traditionellen Herstellungsmethoden ein. Rodda’s engagiert sich zudem für den Schutz der Cornish Clotted Cream. 1998 erhielt die Delikatesse aus Cornwall den Status einer „Geschützten Ursprungsbezeichnung“ und fällt damit in dieselbe Kategorie wie andere bekannte regionale Spezialitäten, etwa Champagner oder Parmaschinken.
Als größte Marke für Cornish Clotted Cream im Vereinigten Königreich exportiert Rodda’s seine Produkte auch weltweit. Bei einer Reihe von Fluggesellschaften werden sie beispielsweise zum Tee serviert.
Produktintegrität bleibt erhalten
Im Jahr 2012 installierte Rodda’s erstmals eine Sinuspumpe vom Typ Masosine SPS 200 als Teil einer neuen Produktionslinie für Clotted Cream. Leistung und Zuverlässigkeit der Pumpe haben das Wartungsteam seitdem überzeugt. „Wir haben damals in eine neue Anlage investiert, mit der der Rahm in Gefäße dosiert wird, bevor diese mit einem Deckel dicht verschlossen werden. Dafür benötigten wir eine geeignete Pumpe, um das Produkt aus mobilen Lagertanks zu fördern“, erklärt Wartungsleiter Paul Johnson. „In den letzten sechs Jahren hatten wir dabei trotz der anspruchsvollen Anwendung mit der SPS-200-Sinuspumpe praktisch keine Wartungsprobleme. Sie hat sich im Grunde genommen selbst instandgehalten“, stellt Johnson fest.
Das wichtigste Argument für den Einsatz der Pumpe ist jedoch ihre produktschonende Arbeitsweise, die eine möglichst pulsationsarme Förderung mit geringen Scherkräften garantiert. „Wichtig ist, dass die Pumpe die Produktintegrität nicht beschädigt oder beeinträchtigt, was für unseren Produktionsprozess entscheidend ist“, führt Paul Johnson aus. „Bei der Benutzung einer Kreiselpumpe etwa würde der Rahm im Grunde zu Butter werden.“




