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    Smartes Behältermanagement
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    Technik

    Smartes Behältermanagement

    Leogistics erweitert seine Logistikplattform myleo/dsc um die smarte Behältermanagement-Lösung myleo/empties und ermöglicht damit ein lückenloses Tracking von Lademitteln.
    Veröffentlicht
    05. August 2021
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Schluss mit dem Schwund! Das Modul myleo/empties der Logistikplattform myleo/dsc sorgt dafür, dass Behälter, Leer- und Leihgüter immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstehen und seltener verloren gehen. Als digitales Lademittelverwaltungssystem bietet es die Möglichkeit, Lebensmittelbehälter in Echtzeit zu identifizieren, die Ein- und Ausgänge im Kreislauf zentral zu überwachen und Bestände zu kontrollieren. So lassen sich Suchaufwände reduzieren und Kosten durch unnötige Transporte sparen.

    Die von Leogistics entwickelte myleo/dsc als End-2-End-Logistik- und Supply-Chain-Execution-Plattform hat das Ziel, Geschäftspartner zu vernetzen und operative Logistikprozesse nachhaltig zu optimieren. Eine besondere Bedeutung haben dabei Kreislauf- und Behältermanagementprozesse, die in der myleo/dsc ab sofort vollständig unterstützt werden. Das Modul myleo/empties ist zu 100 % in das Real Time Tracking der myleo/dsc integriert sowie mit dem SAP S/4HANA, SAP TM und anderen Transportmanagementsystemen kombinierbar. Buchungen können daher auf Basis von SAP TM oder manuell in der myleo/dsc-Plattform erfolgen. Hierfür stehen moderne API als auch Apps zur Verfügung.

    Ein Beispiel aus der Praxis

    Ein Lebensmittelhersteller hat seinen Warenausgang weitgehend automatisiert. Dabei wird die Frachtstückhierarchie aus der Lagerverwaltung ans SAP TM übermittelt. Die Lademittel – sie umfassen Standardladungsträger wie Euro- oder Sandwich-Paletten, vor allem aber V2A-Behälter beispielsweise für 1000 kg Eier – werden an myleo/empties übergeben und bei Warenausgang via Tablet-App als ausgehend verbucht. Dies erfolgt ganz einfach bei der Verladung durch Scannen eines Barcodes oder im Falle von Lebensmittelcontainern der Containernummer. Die komplette Palettenbuchhaltung übernimmt der Transportdienstleister. Im Wareneingang wiederum dient der Frachtauftrag dem Transportdienstleister als gültige Referenz, die Ladungsträger werden parallel via myleo/empties nachgehalten. So sind alle Behälter innerhalb der Wertschöpfungskette kontinuierlich erfasst – manuelle Bestandslisten gehören damit der Vergangenheit an.

    Behälterkreisläufe im Blick

    Die Buchungsübersicht ist die zentrale Benutzeroberfläche in myleo/empties. Hier sind alle aktuellen Behälterbuchungen sowie sämtliche Historien einsehbar. Dies erlaubt es, auch rückwirkend Behälterströme im Falle von Schwund oder Haftungsfragen nachzuverfolgen.

    Den Kern der Anwendung bildet neben der Kontenverwaltung, den flexiblen Buchungsregeln und dem Alert Management die webbasierte Kollaboration aller Prozessteilnehmer. Sie ermöglicht den einfachen, eventbasierten Abgleich aller Kontobewegungen, Salden etc. Geschäftspartner haben die Option, über Benutzeraccounts auf die cloudbasierte myleo/dsc zuzugreifen und gemeinsam eine optimierte Auslastung und Verteilung der Klein- und Großladungsträger wie Paletten oder Gitterboxen sowie eigenkonfigurierte Behälter oder Leihgüter zu gewährleisten. So werden Unstimmigkeiten wie Überbestände im Prozess schnell aufgedeckt und lassen sich dementsprechend leicht beheben.

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    Die Behälterverwaltung wird über einzelne Behälterkonten gesteuert. Jedem Akteur wird ein rollenbezogenes Konto zugewiesen, um Buchungen klassifiziert zuweisen zu können. Die einzeln angelegten Lademittelkonten sind in einer Übersicht einsehbar. Zur Validierung können entweder in regelmäßigen Abständen Kontoauszüge an die Partner im Behälterkreislauf versendet oder den Partnern Zugriff auf das Portal gewährt werden.

    Intuitive Bedienung mit smarten Apps

    Behälterein- und -ausgänge werden über die mobile myleo/dsc-App direkt am Ort der Entstehung erfasst. So ermöglicht das System eine kontinuierliche Steuerung ohne Medienbrüche. Analoge Palettenscheine werden durch digitale abgelöst – die Fehleranfälligkeit sinkt spürbar und falsche Lieferungen können schon beim Erfassen an der Laderampe erkannt werden. Auch Korrekturen bei Schäden oder Mengenänderungen kann das Personal individuell vornehmen. Darüber hinaus kann die Vorbuchung von Behälterbewegungen mit Planwerten aus den Auftragsdaten der Vorsysteme verknüpft und der Eingabeaufwand reduziert werden.

    In den nächsten Entwicklungsstufen werden ebenso IoT-Tracking-Szenarien und das Yard Management mit einer vollständig papierlosen Yard- und Fabrikabwicklung unterstützt. Teure Ladungsträger wie ganze Container können dann eindeutig mittels Auto-ID-Technologien wie RFID oder BLE identifiziert und verfolgen werden, sodass eine ID-basierte Bestandsführung möglich ist. Final sollen zudem auch Planungs- und Prognoseprozesse sowie Beschaffungsprozesse zur Verfügung stehen.

    Leogistics GmbH, Hamburg

    Autor: André Käber

    CEO,
    Leogistics

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