Prozesstechnische Maschinen und Anlagenteile in der Lebensmittelherstellung oder auch in der pharmazeutischen Produktion müssen bekanntermaßen höchste hygienische Standards erfüllen. Doch wie lassen sich diese in der Praxis umsetzen? Oder anders gesagt: Welche potenziellen Risiken bestehen und wie lassen sich diese systematisch vermeiden? Antworten liefert der Ansatz eines hygienischen Designs. Dabei berücksichtigt hygienisches Design konstruktive Details ebenso wie die Produktionsperipherie und das Mitarbeiterverhalten.
Was hygienisches Design, auch Hygienic Design genannt, in der Prozesstechnik konkret bedeutet, zeigt das Beispiel Mischen: Das Mischen ist eines der elementaren Verfahren in der Prozessindustrie. Mischer bürgen für die Qualität von Lebensmitteln ebenso wie für die immer gleiche Dosierung von Inhaltsstoffen oder pharmazeutisch wirksamen Komponenten.
Ein wichtiger Aspekt des hygienischen Designs ist deshalb die reinigungsgerechte Gestaltung des Mischers einschließlich aller produktberührten Bauteile. Denn nur wenn eine Reinigung wirklich rückstandsfrei erfolgen kann, lassen sich Verunreinigungen durch Mikroben und unerwünschte Partikel im Endprodukt sowie Kreuzkontaminationen bei Produktwechseln zuverlässig ausschließen. Nicht zuletzt wird dadurch in der Lebensmittel- oder Arzneimittelherstellung die Haltbarkeit von verderblichen Produkten entscheidend erhöht.
Je nachdem, welche Stoffe verarbeitet werden, kann aber auch der Schutz von Personal und Umwelt eine Rolle spielen. Besonders in der Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe, aber auch in Branchen wie der chemischen Industrie müssen Mitarbeiter etwa vor dem Kontakt mit Zwischen- und Endprodukten geschützt werden, die bei falscher Anwendung oder zu hoher Dosis gesundheitsschädlich wirken können.
Konkrete Vorgaben für hygienisches Design
In jedem Fall haben zwei Faktoren entscheidenden Einfluss auf die Eignung für Produktionsverfahren mit hohen Anforderungen an die Hygiene: die Wahl geeigneter Werkstoffe und die geometrische Gestaltung der Betriebsmittel. Erfahrene Anbieter von Mischern und anderem Produktionsequipment, die wie Lödige Process Technology über das nötige verfahrenstechnische Know-how sowie das erforderliche Fachwissen über hygienisches Design verfügen, entwickeln ihre Maschinen und Anlagen nach klaren Kriterien. Hierzu zählen zum Beispiel folgende Punkte:
Eingesetztes Material
Materialpaarungen
Geometrie




