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    So lassen sich Rückrufe bei Milchprodukten vermeiden
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    Milchverarbeitung

    So lassen sich Rückrufe bei Milchprodukten vermeiden

    Die Milchindustrie führt im 1. Qaurtal 2025 erneut die Statistik der Lebensmittelrückrufe an. Durch Minebea-Intec-Wäge- und Inspektionssysteme entlang der Prozesskette lässt sich dies vermeiden.
    Veröffentlicht
    23. Juli 2025
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Milchverarbeitung

    Aktuelle Zahlen aus der Global-Food-Recall-Index-Studie belegen, wie dringend das Thema Produktsicherheit geworden ist: Im ersten Quartal 2025 wurden weltweit knapp 400 Milchprodukte zurückgerufen. Damit führt die Milchindustrie erneut die Statistik der Lebensmittelrückrufe an. Doch was sind die häufigsten Ursachen für die Rückrufe? Und wie können sich Produzenten davor schützen und gleichzeitig ihre Effizienz steigern?

    Hauptursachen für die Rückrufe ind der Molkereiindustrie sind mikrobiologische Verunreinigungen, allergene Stoffe ohne korrekte Kennzeichnung sowie physikalische Fremdkörper wie Metall- oder Glaspartikel. Um als Produzent von Milchprodukten das Risiko für solche Vorfälle zu minimieren, gibt es präzise Wäge- und Inspektionssysteme entlang der gesamten Produktionskette.

    Insbesondere in den ersten Phasen der Produktion – etwa beim Wareneingang oder während Dosier- und Abfüllvorgängen – können mikrobiologische Verunreinigungen entstehen, die später zur Gefahr für Produktsicherheit und Qualität werden. Klassische Systeme mit Sonden, Sensoren oder Schaugläsern im Inneren des Behälters bringen hygienische Risiken mit sich. Sie sind schwer zu reinigen, anfällig für Ablagerungen und kommen direkt mit dem Produkt in Kontakt. Gravimetrische Verwiegung bietet hier einen klaren Vorteil. Systeme wie das Wägemodul Novego von Minebea Intec messen den Behälterinhalt von außen – berührungslos, präzise und unabhängig von Dichte oder Viskosität. Produktberührende Einbauten entfallen, was Kreuzkontaminationen reduziert und die Reinigung deutlich vereinfacht. Novego reduziert potenzielle Schwachstellen und unterstützt Produzierende dabei, mikrobiologische Risiken zuverlässig zu minimieren. Es wurde nach EHEDG-Richtlinien entwickelt, verfügt über einen integrierten Überlastschutz, 360° Querkraftkompensation und überzeugt mit hoher Messgenauigkeit – auch bei bewegten oder leicht kippenden Behältern. Minimale horizontale Flächen und eine geringe Oberflächenrauheit ermöglichen eine schnelle Reinigung, und dank des durchdachten Designs lässt sich Novego in kürzester Zeit installieren.

    Digitale Rezepturverwaltung

    Mangelnde Hygiene und Kreuzkontaminationen können nicht nur mikrobiologische Verunreinigungen verursachen, sondern auch zu Allergenfehlern führen. Darüber hinaus stellen menschliche Fehler wie die versehentliche Zugabe falscher Produkte eine Ursache für allergenbedingte Rückrufe dar. Eine unzureichende Dokumentation und mangelhafte Rückverfolgbarkeit erschweren zusätzlich die effiziente Abwicklung solcher Rückrufaktionen, da in manuellen Prozessen wichtige Informationen fehlen oder nur schwer zugänglich sind.

    Mit der Rezeptursoftware Prorecipe XT wird die Produktion digitalisiert und eine zuverlässige Prozessabwicklung für alle Zutaten sichergestellt. Die Materialidentifizierung mit Barcode-Scanner machen eine Verwechslung der Zutaten nahezu unmöglich. Die Kunden profitieren von einer gleichbleibenden Produktqualität durch klare Rezeptrichtlinien, einer einfachen Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe und einer anwenderfreundlichen digitalen Dokumentation, die dem Produktionspersonal als verlässliche Anleitung dient.

    Metalldetektoren und Röntgensysteme

    In der Milchindustrie müssen Inspektionslösungen besonders präzise und prozesssicher arbeiten – denn viele Produkte weisen einen hohen Feuchtigkeits- oder Salzgehalt auf, was bei herkömmlichen Metalldetektoren zu Fehlausscheidungen führen kann. Genau hier setzt der Metalldetektor Mitus mit der Miwave-Technologie von Minebea Intec an. Durch die intelligente Signalanalyse wird der sogenannte Produkteffekt zuverlässig kompensiert – ein entscheidender Vorteil bei Joghurt, Käsebruch oder Milchpulver. Mitus ist in drei branchenspezifischen Ausführungen erhältlich: für Rohrleitungssysteme, Freifallanwendungen und den Bandbetrieb. So lassen sich sowohl flüssige, pulverförmige als auch verpackte Milchprodukte sicher auf Fremdkörper kontrollieren – effizient, hygienisch und anwendungsgenau.

    Ergänzend bietet der Einsatz von Röntgen-Inspektionssystemen wie dem Röntgen-Inspektionssystem Dymond zusätzliche Sicherheit: Es erkennt nicht nur metallische, sondern auch nichtmetallische Fremdkörper wie Glas, Knochen, Kunststoff oder Gummi – selbst bei metallisierter Verpackung. Darüber hinaus prüft Dymond Füllstand, Form und Vollständigkeit der Produkte und unterstützt so eine umfassende Qualitätskontrolle am Ende der Linie. Ideal für Hersteller, die maximale Produktsicherheit mit hohem Durchsatz kombinieren möchten.

    www.prozesstechnik-online.de

    Suchwort: Minebea Intec

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