Was wäre das Leben ohne die kleinen und größeren Verführer wie Kartoffelchips, Snacks, Biskuits oder Tiefkühlprodukte auf Kartoffelbasis? Ob gemütliches Entspannen, sich etwas Gönnen oder genießen ohne zeitaufwendiges Zubereiten – genau dieses Portfolio bietet von Finnland über Schweden, Norwegen und die baltischen Staaten bis nach Dänemark das Unternehmen AB Chips. Mit seinen Marken Taffel, OLW und KiMs ist es zudem die Referenzadresse für Kartoffelchips und besitzt inzwischen fünf Werke in Skandinavien – eines davon auf der Insel Åland, auf halbem Weg zwischen Finnland und Schweden.
Wie wichtig schnelle, automatisierte Prozesse für die komplette Wertschöpfungskette sind, unterstreichen folgende Zahlen: Mit 800 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen 260 Mio. Euro und produziert pro Stunde eine Tonne Chips – sechs Drucker der Serie 2200 sind so perfekt integriert, dass sie bis zu zehn Chips-Kartons pro Minute kennzeichnen.
Was heute die reibungslosen Abläufe prägt, ist in einer 15-jährigen Vertrauensbeziehung zur schwedischen Niederlassung von Markem-Imaje gewachsen. Der weltweit agierende Anbieter von Lösungen zur Kennzeichnung von Produkten und ihrer Rückverfolgung bietet ein leistungsstarkes sowie umfassendes Sortiment an Tintenstrahl- und Thermotransferdruckern inklusive Laserkodieren aber auch Etikettiersystemen. Damit liefert Markem-Imaje vollkommen integrierte Lösungen als Voraussetzung für optimierte Produktqualität bzw. -sicherheit – gleichzeitig schafft das Unternehmen so die optische bzw. technische Basis für die Einhaltung von Gesetzes-/Handelsauflagen und reibungslose Produkt-rückrufaktionen. Das Ergebnis sind verbesserte Produktionsprozesse, von denen Verbraucher und Hersteller gleichermaßen profitieren – weltweit sind das 40 000 Kunden, die in über 30 Niederlassungen betreut werden.
„Das Åland-Werk setzt unsere Drucker für sämtliche Primärverpackungen ein – beispielsweise Thermotransferdrucker für die Kennzeichnung von Chipstüten und Großschriftkodierer 4020, um die Pommes-Frites-Tiefkühlpackungen zu beschriften. Letztes Jahr konnten wir die Werksleitung von unserem neuesten Thermotransferdrucker, dem SmartDate X40, überzeugen“, so Oliver Philipp, Geschäftsführer der Markem-Imaje GmbH. Im Rahmen der langjährigen Geschäftsbeziehung gab es nur ein Problem: Es wurden noch Geräte der Konkurrenz eingesetzt, um die verkaufsfertigen Chips-Kartons zu etikettieren. Da sie direkt in den Verkaufsregalen der Supermärkte platziert werden, müssen Daten wie das Verfallsdatum, der Produkttyp, die Anzahl der Beutel, die Chargennummer usw. einwandfrei zu lesen sein.
2011 beschließt das Werk auf Åland diese Etikettierung der Chips-Kartons neu zu organisieren. „Mit nur zwei Druckern für sechs Verpackungslinien kam es häufig zu Engpässen. Außerdem waren unsere Drucker sehr störanfällig und konnten Datenänderungen nur schwer bewältigen. Dies führte dazu, dass die Kartons oft falsch gekennzeichnet waren und wir viel Zeit und zusätzliches Geld für die Neuetikettierungen aufwenden mussten“, so Christer Söderström, Technical and General Manager des Werks. Es wurden Angebote von mehreren potenziellen Lieferanten eingeholt, um eine einfache, benutzerfreundliche Lösung mit hoher Prozesssicherheit zu installieren. Die schwedischen Markem-Imaje-Teams schlugen das neue Etikettiersystem der Serie 2200 vor. Um Engpässe und Risiken der Falschetikettierung zu vermeiden, wurde die Installation von insgesamt sechs Markem-Imaje Etikettiersystemen, eines an jeder Verpackungslinie, empfohlen. Die ständerlosen Systeme sind leicht zu integrieren und können platzsparend direkt an den Produktionslinien angebracht werden.




