Für einen Gourmet ist die Wahl des richtigen Wodkas nichts, was man auf die leichte Schulter nimmt. Weltklasse sollte es schon sein – und genau das bieten die Spirituosen von The Absolut Company, einer Tochtergesellschaft von Pernod-Ricard. Digitalisierung ist für das schwedische Traditionsunternehmen der Schlüssel zum Erfolg. Die Software Opcenter hilft ihm dabei, vollständig digitalisierte Produktionslinien in seinen Brennereien zu implementieren.
The Absolut Company produziert ihren Wodka im kleinen schwedischen Dorf Åhus aus heimischem Weizen und Wasser, das aus firmeneigenen Brunnen stammt. Die Produktionsmethode in der Tradition des Gründers L. O.Smith aus dem Jahr 1879 ist ein mehrstufiger Destillationsprozess, bei dem unerwünschte Verbindungen und Verunreinigungen entfernt werden. Dieser Prozess muss in eine akribisch kontrollierte, automatisierte und energieeffiziente Produktionsschleife eingebunden sein.
Als sechstgrößte Spirituosenmarke der Welt ist The Absolut Company in rund 150 Ländern vertreten. Diese Stellung geht mit hohen Qualitätsanforderungen an die gesamte Fertigung einher. Nach Emil Svärdh, Senior Automation Engineer, ist das Unternehmen seiner Produktionsphilosophie folgend bestrebt, stets Erzeugnisse von Weltklasse zu liefern. „Das Konzept Industrie 4.0 ist für uns dabei entscheidend, um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen im Hinblick auf Produktion, Verbraucher und Umwelt gerecht zu werden.“ Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Partnern, die die Philosophie des Unternehmens teilen, darunter Siemens, dessen Software und Hardware eine Schlüsselrolle in der Produktion spielen.
Transformation der Produktion
Die Software Opcenter für Manufacturing Operations Management (MOM) bildet den Kern der Produktionsprozesse des Spirituosenherstellers. Opcenter ist Teil des Xcelerato-Portfolios von integrierten Lösungen und Dienstleistungen von Siemens Digital Industries Software. Mit der Software als Basis schafft das Unternehmen eine dynamische Plattform für die Transformation zur digitalen Bedienung und Konfiguration der fünf Produktionslinien in den Brennereien in Åhus. „Die Lösung passt perfekt zu unseren Anforderungen, weil sie die gesamte Wertschöpfungskette vom Materialeingang bis zur Auslieferung der Erzeugnisse abdeckt. Dies beinhaltet Qualitätskontrolle, Produktplanung und -terminierung, Reporting, Trend- und erweiterte Analysen“, so Svärdh.
In einer der Brennereien in Åhus wurde die Software Opcenter Execution Process bereits implementiert. In drei weiteren soll sie ebenfalls eingeführt werden. Derzeit verfügt das Unternehmen über eine vollständig digitalisierte Produktionslinie. Für die vier übrigen ist die vollständige Digitalisierung ebenfalls geplant.




