Die Nachfrage nach pflanzlichen Lebensmitteln wächst. Hydrosol setzt auf Stabilisierungs- und Texturierungssysteme für vegane Alternativen zu Milcherzeugnissen, Fleisch- und Convenience-Produkten auf Pflanzenbasis. Die jüngste Entwicklung des Unternehmens sind pflanzliche Varianten zu Fischstäbchen und Fischfilet.
Mit „plant-based Revolution“ beschreibt das Marktforschungsinstitut Innova Market Insights einen der Haupttrends in der Lebensmittel- und Getränkebranche im Jahr 2020. Aus gutem Grund: Weltweit verzeichnet der Markt für pflanzliche Lebensmittel zweistellige Wachstumsraten. Allerdings steigen die Ansprüche der Konsumenten: Pflanzlich um jeden Preis ist nicht mehr angesagt. Neben Geschmack, Textur und Genuss spielt eine möglichst kurze Zutatenliste eine immer größere Rolle – ebenso wie der Verzicht auf allergene Zutaten wie Soja. Hydrosol setzt dabei auf unterschiedliche pflanzliche Proteinquellen. Im neu gegründeten Plant-Based-Competence-Center forscht das Unternehmen nach trendorientierten Lösungen, die frei von tierischen Proteinen sind, zugleich aber den Ansprüchen der Verbraucher an Clean Label oder Lean Label gerecht werden.
Sojafreie Milchalternativen
Für das breite Spektrum an pflanzlichen Alternativen zu Milcherzeugnissen setzt Hydrosol schon seit Langem überwiegend sojafreie Stabilisierungs- und Texturierungssysteme ein. Beispiele sind Desserts auf Basis von Mandel- oder Kokosdrinks. Im Bereich Trinkmilch ergänzen auch Getränke aus Sonnenblumen oder Hafer die Auswahl. Auch eine pflanzliche Alternative zu saurer Sahne steht zur Verfügung. Das Produkt ist geschmacklich kaum vom tierischen Lebensmittel zu unterscheiden und ebenso vielseitig einsetzbar, kommt dabei aber ohne E-Nummer aus. Auch der vegane Flammkuchen hat eine minimale Zutatenliste. Das Convenience-Produkt, das Hydrosol gemeinsam mit der Schwesterfirma Deutsche Back entwickelt hat, besteht aus glutenfreiem Teig, pflanzlicher Sour Cream und einer veganen Alternative zu Bacon. Der Flammkuchen ist frei von Soja und enthält weder Laktose noch Phosphate.
Veganer Fleischersatz
Im Bereich der Fleisch-Alternativen erforscht Hydrosol schon seit vielen Jahren diverse Proteinquellen. Angesichts der GMO-Thematik und des allergenen Potenzials ist die Nachfrage nach Soja in Europa deutlich zurückgegangen. Stattdessen rücken Proteinquellen wie Erbsen, Kartoffeln oder Ackerbohnen immer mehr in den Vordergrund. Dazu kommen Varianten wie Kichererbsen, Sonnenblumen oder Algen. Diese Proteine setzt Hydrosol unter anderem in seinen pflanzlichen Alternativen zu Fleisch und Wurst ein. Die Stabilisierungs- und Texturierungssysteme auf Basis von Kartoffel- und Erbsenprotein ermöglichen eine Vielzahl an unterschiedlichen Endprodukten – von Aufschnitt über Salami bis hin zu Frühstücksspeck.




