An Nutrazeuika werden hohe Ansprüche hinsichtlich sensorischer Qualität und Lifestyle-Kompatibilität der Produkte gestellt. Ein angenehmer Geschmack, ein genüssliches Mundgefühl, attraktive Optik und Clean-Label-Zutaten sind nur einige davon. Aufgrund dieser anspruchsvollen Erwartungen wird auch deren Entwicklungsprozess zur Herausforderung wie Domaco, ein Schweizer Hersteller und Entwickler pflanzlich basierter Nutrazeutika und Pharmazeutika aus eigener Erfahrung weiß.
Strukturierter Fünf-Phasen-Ansatz
Für die Umsetzung bietet sich ein schrittweises Vorgehen an. Die Entwicklung eines nutrazeutischen Produkts sollte in fünf klar definierten Phasen erfolgen. Bei Domaco beginnt jeder Innovationsprozess mit einer präzisen Bedarfsanalyse. Erst wenn klar ist, welches Verbraucherbedürfnis adressiert werden soll und ob die gewählte Rezeptur den strengen regulatorischen Vorgaben entspricht, kann die Phase der Produktentwicklung beginnen. Mit ersten Prototypen kann sowohl intern als auch extern sensorisch getestet werden. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen lässt sich eine erste Pilotproduktion durchführen, die nach erfolgreichem Verlauf auf ein industriellen Scale-up ausgeweitet werden kann.
Im Fall von Domaco kann im Rahmen der Zusammenarbeit der Prozess individuell sowohl an Start-ups als auch an internationale Konzerne angepasst werden. Der strukturierte Fünf-Phasen-Ansatz ermöglicht es, innovative Konzepte zielgerichtet und zügig in marktfähige Produkte zu überführen. Die flexible Prozessgestaltung ermöglicht eine schnelle Umsetzung neuer Trends, wobei jedes Projekt mit einem eigenen, interdisziplinären Team begleitet wird, das die Balance zwischen natürlicher Wirksamkeit, technischer Machbarkeit und marktorientierter Umsetzung stets im Blick behält.
Natürlichkeit als Herausforderung und USP
Gerade die Machbarkeit und Beibehaltung der Wirksamkeit der Wirkstoffe müssen dabei besonders beachtet werden. Denn natürliche Wirkstoffe erfordern besondere Sorgfalt in der Verarbeitung. Viele Pflanzenextrakte sind hitzeempfindlich, zeigen eine komplexe Molekülstruktur oder verursachen geschmackliche Herausforderungen. Es sollte also gezielt auf schonende Prozesse gesetzt werden, wobei kritische Inhaltsstoffe zum richtigen Zeitpunkt bei der richtigen Temperatur im Herstellungsprozess hinzudosiert werden. Auch die Entwicklung spezieller Vormischungen trägt zur Stabilität und Homogenität bei. Ziel muss es sein, die positiven Effekte der natürlichen Wirkstoffe zu erhalten und sie zugleich in eine verbrauchergerechte Form zu überführen.
Ein Beispiel ist Ashwagandha, das als hochdosierte Gummiform umgesetzt wurde, obwohl es sensorisch und technologisch anspruchsvoll ist. Auch bei Propolis konnte eine stabile, galenische Form entstehen. Darüber hinaus werden fortlaufend neue Rezepturen mit traditionellen Heilpflanzen entwickelt, um auch deren Potenzial für moderne Anwendungen nutzbar zu machen.




