Produkte von Stabinger – auch süße Sünden aus Südtirol genannt – werden von allen Lebensmittelketten verkauft, die Wert auf ein gehobenes Angebot legen, zum Beispiel der Metro Cash & Carry GmbH, zu der die Vertriebsmarken Real, Extra oder Galleria Kaufhof gehören, der Rewe Zentrale AG oder der Feinkost Käfer GmbH aus München.
Hergestellt werden die Konditoreiwaren in dem Südtiroler Dorf Sexten. Hier befindet sich eine Produktionsstätte auf höchstem technischem Niveau. Dazu gehören Maschinen, mit denen pro Stunde 3800 Ricotta-Törtchen und gleichzeitig 1800 m Studelini, das ist eine Art Miniapfelstrudel, produziert werden können. Außerdem hat das Unternehmen Kühl- und Verpackungsanlagen und eine mechanische Werkstatt, um die Anlagen zu warten. Zwei Lebensmitteltechniker wachen in einem hausinternen Labor über die Qualität der erzeugten Waren sowie der eingekauften Rohstoffe.
Markenzeichen von Stabinger ist, dass die Kuchen und Torten trotz der immensen Produktionsmenge schmecken, als ob sie in einer kleinen Dorfbäckerei hergestellt worden wären. Das liegt zum einen an den stets frischen Zutaten von höchster Qualität und zum anderen an den engagierten Mitarbeitern und der modernen Lebensmitteltechnik, zu denen auch noax-Industrie-PCs der Baureihen Steel S15 und Panel P15 gehören.
Seit November 2006 sorgen die noax-IPCs zusammen mit anderen Hardwarekomponenten, die der Spezialist für Systemlösungen TopControl geliefert hat, für effizientere und sichere Produktionsprozesse. Mit seinen Automatisierungssystemen hat sich TopControl seit 1991 weit über die Grenzen Südtirols hinaus einen Namen gemacht. Sämtliche Komponenten sind aufeinander abgestimmt und garantieren somit ein optimales Zusammenspiel. Bei der Software greift TopControl auf eine vertikale Branchenlösung zurück, die das Systemhaus Eos GmbH speziell für lebensmittelverarbeitende Betriebe entwickelt hat. Die Softwarearchitektur bei Stabinger besteht aus der ERP-Software Microsoft Dynamics NAV und speziellen Programmen für die Maschinensteuerung in der Konditorei. Das Kernstück der Lösung, die Standardsoftware Microsoft Dynamics NAV, wurde durch die Erweiterung von einigen Modulen, beispielsweise der Rezepturverwaltung, an die Bedürfnisse der Konditorei angepasst. Diese Programme übernehmen die Steuerung und Dokumentation der Fertigungsaufträge sowie der gesetzlich geforderten Rückverfolgbarkeit.
Sobald ein Auftrag in das System eingegeben wird, erscheint er auf der Maske des Programms. Der Vorteil: Die Informationen gehen direkt in die Produktionsräume. Der Produktionsleiter sieht auf dem Bildschirm seines IPCs, welche Aufträge Priorität haben und kann Anlagen und Mitarbeiter entsprechend einteilen. Dazu läuft auf den Rechnern ein Modul zur Planzeiterfassung.




