Auch das Infozentrum Zuckerverwender (IZZ) fordert einen wettbewerbsorientierten Zuckermarkt. Um der Globalisierung Rechnung zu tragen, müsse man den deutschen Zuckerverwendern mittelfristig einen freien Zugang zum Weltmarktzucker gewähren. Alle wettbewerbsverzerrenden Marktsteuerungselemente sollten bis spätestens 2015 aufgehoben sein. Als erste Hilfe schlägt das IZZ vor, so genannten Nicht-Quoten-Zucker den deutschen Zuckerverwendern zu geben, anstatt ihn zu exportieren, und generell der Lebensmittelindustrie und der Getränkewirtschaft Vorrang zu gewähren.
Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) verneint die Vorschläge von BDSI und IZZ. Mit ihrem Vorschlag, die Kernelemente der Zuckermarktordnung nur noch bis 2015 beizubehalten, riskiere die EU-Kommission, dass die Zuckererzeugung aus Rüben zurückgehe und es zu straken Schwankungen bei Versorgung und Preis komme.




