Ein funktionierendes und effizientes Risikomanagement gehört zu einer erfolgreichen Unternehmensführung und ist ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements. Betriebe, die Risiken frühzeitig erkennen und Vorsorge treffen, sind klar im Vorteil. Softwaregestützte Lösungen bieten eine Möglichkeit, Risiken im Blick zu behalten, abzuschätzen, wie wahrscheinlich ihr Eintreten ist und wirksame Vorkehrungen zu treffen.
Gerade in Zeiten globalisierter Märkte und komplexer Technologien gewinnt die Analyse, Einstufung und Kontrolle von Risiken, die das Erreichen von Unternehmenszielen gefährden können, an Bedeutung. Die aktuelle Revision der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001 räumt dem Risikomanagement einen deutlich höheren Stellenwert ein als bisher.
Elektronische Lösungen unterstützen Lebensmittelhersteller dabei, auf Risiken bestmöglich vorbereitet zu sein, sich davor zu schützen oder die negativen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten.
Consense hat sich auf Softwarelösungen für das Qualitätsmanagement spezialisiert und kennt aus vielen Projekten die Anforderungen von Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größenordnungen. Das Modul Consense Risikomanagement, das die Basis-Softwareprodukte von Consense ergänzt, unterstützt eine systematische Risikoanalyse und -bewertung. Dafür werden mögliche Risiken im System in Form einer Risikomatrix erfasst und deren Auswirkungen bewertet. Optional sorgt ein internes Kontrollsystem für die rechtzeitige Einleitung wirkungsvoller Maßnahmen.
Das Modul Consense Risikomanagement erfasst mögliche Risiken in Bezug auf betriebliche Prozesse oder aber Assets. Als Assets werden prozessübergreifende, materielle oder immaterielle Unternehmenswerte bezeichnet. Zu den materiellen Werten zählen Infrastruktur, Maschinen oder Gebäude, unter immateriellen Werten sind Patente, Know-how, Unternehmens-Image und Ähnliches zu verstehen. Zunächst werden die unternehmerischen Ziele bezüglich der Prozesse oder Assets definiert. Denn erst wenn klar ist, was das Unternehmen erreichen möchte, kann auch bewertet werden, durch welche Risiken die Ziele gefährdet sein könnten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass diese eintreffen und welche Kosten dabei entstehen würden. Zu jedem Prozess oder Asset lassen sich daher mehrere Ziele definieren und die Erreichung eines jeden Ziels kann durch ein oder mehrere Risiken gefährdet sein.
Ziele sammeln und Risiken definieren
Zur Risikoidentifikation werden Standorte, Bereiche, Regelwerke, Verantwortungen und mehr systematisch durchleuchtet und im System Zielkategorien festgelegt. Darüber hinaus wird bestimmt, welche Regelwerke unterstützt werden sollen, z. B. ISO 9001, ISO 27001 und ISO 31000.




