Die Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) steht stark in der Kritik. In den USA gilt seit Mai 2025 eine Meldepflicht und in Europa wird sogar ein umfassendes, branchenübergreifendes Verbot dieser Stoffe in Erwägung gezogen. Dass Trinkwasserleitungen auch ohne die umstrittenen Chemikalien dicht gehalten werden können, beweisen die Werkstoffe der Waterpro-Reihe.
Das Waterpro-Portfolio des Dichtungsspezialisten Trelleborg Sealing Solutions ist auf die hohen Anforderungen von Trinkwassersystemen abgestimmt. Darunter ist auch der besonders robuste Werkstoff Waterpro 557WM, der über eine Härte von 90 Shore A verfügt. Der Werkstoff eignet sich hervorragend bei sogenanntem Wasserschlag. Insgesamt erfüllen die EPDM-Werkstoffe die weltweit relevanten Anforderungen an Werkstoffe im Trinkwasserkontakt und bieten effiziente Dichtungslösungen für Wasserhähne, Heizungssysteme, Pumpen, Aufbereitungsanlagen oder intelligente Wasserzähler.
Werkstoffe sind PFAS-frei
Alle Waterpro-Werkstoffe sind PFAS-frei und eignen sich für das direkte Spritzgießen in hochautomatisierten Produktionsprozessen oder für das Umspritzen als Gummi-Kunststoff- oder Gummi-Metall-Lösungen. Das Portfolio umfasst folgende Werkstoffe:
- Waterpro 557WE: anpassungsfähiger Werkstoff mit einer Härte von 60 Shore A, der ideal für Anwendungen mit niedrigen Dichtkräften ist
- Waterpro 557WG: Allrounder mit einer Härte von 70 Shore A, der sich durch Flexibilität und Elastizität auszeichnet
- Waterpro 557WM: robuster Werkstoff mit einer Härte von 90 Shore A und hoher Abriebfestigkeit, der sich speziell für Anwendungen mit hohem Druck eignet
Trelleborg nimmt im Rahmen der weltweiten PFAS-Debatte eine führende Rolle ein. Als Lieferant und enger Entwicklungspartner der Kunden unterstützt der Dichtungsspezialist beim nahtlosen Übergang zu PFAS-freien Alternativen. Für die Entwicklung der Werkstoffe verfügt Trelleborg über 15 Einrichtungen weltweit für umfassende Prüfverfahren, Material- und Produkttests sowie Prototyping. Dabei sind insbesondere drei Säulen wichtig:
- Materialwissenschaft: klare Anforderungen und in Bezug auf die Lösungsfindung keine Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit der Dichtungen
- Produktdesign: Wo PFAS-Alternativen nicht die erwünschte Leistung erbringen können, braucht es Lösungen über das Produkt- und Komponentendesign
- Partnerschaften: zuverlässige Dichtungen können nur unter voller Berücksichtigung der kundenspezifischen Anwendungen entstehen und dazu braucht es eine enge Abstimmung.




