„Die Nachfrage nach Snackprodukten steigt kontinuierlich – und wir sehen darin ein großes Potenzial für nachhaltiges Wachstum“, sagte Stefan Pfeifer, Geschäftsführer Unilever Deutschland. Das Werk Auerbach soll zu einem Kompetenzzentrum für dieses Segment ausgebaut werden. Die neue Produktionslinie bildet nun den Grundstein dafür, das Werk zu einem Kompetenzzentrum für Mini Meals und Snackprodukte auszubauen.
Knorr-Werk feiert 35 Jahre und Einweihung der neuen Linie
Mit einem Festakt in der Schlossarena feierte das Knorr Werk in Auerbach am 6. November 2025 sein 35-jähriges Bestehen – und zugleich die Einweihung der neuen Produktionslinie für Snackprodukte. Knorr gehört zu Unilever, einem der weltweit größten Konsumgüterunternehmen. Im vergangenen Jahr gab Unilever bekannt, das Werk in Auerbach neu auszurichten. Kern des Konzepts, das gemeinsam von Arbeitgeberseite und Betriebsrat entwickelt wurde, ist es, den Standort in Auerbach zu einem Kompetenzzentrum für Snackprodukte auszubauen und damit einen klaren Fokus auf Wachstumssegmente zu legen.
Mehr zum über den Standort Auerbach
In Auerbach werden seit den 1940er Jahren Trockensuppen und Würzmittel hergestellt, ab 1990 unter der Marke Knorr. Seit 2000 gehört der Standort zum Konsumgüterhersteller Unilever. Produziert wird auf sieben voll automatisierten Abpacklinien. Mit jährlich mehr als 8000 t ist Auerbach für Unilever der wichtigste Produktionsstandort für Tütensuppen, Snack-Pots und Spaghetteria-Produkte. Die neue Linie allein kann bis zu 100 Millionen Snack-Becher jährlich produzieren.
2024 waren Pläne zum Abbau von Arbeitsplätzen bei Unilever in Auerbach bekannt geworden. Damals arbeiteten dort noch 175 Menschen. Mit der Investition wurde der Jobabbau abgeschwächt. Nach Aussage von Thomas Lißner von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten könne die neue Produktionslinie die Zukunft des Standorts sichern. Man hofft, dass die Produktion gut anläuft und künftig vom Ein-Schicht-Betrieb auch auf zwei oder gar drei Schichten ausgeweitet werden kann.
(Quelle: dpa)




