Verfügbarkeit trotz Verschmutzung, keine Dejustage durch Vibrationen, eine stabile Schaltschwelle ohne Drift im Zeitverlauf – der Transpatect überzeugt in Verpackungsanlagen durch seine unkomplizierte Performance. Den Maschinenbauern beschert der Sensor und der jetzt mögliche Verzicht auf einen Reflektor mehr Freiheit im Maschinendesign sowie Zeit- und Kostenersparnis bei der Installation, Inbetriebnahme und Instandhaltung. Die Endkunden profitieren von höchster Betriebs- und Prozesssicherheit sowie Verfügbarkeit – auch im Fall einer plötzlichen Verschmutzung im Einsatzumfeld.
Der Transpatect ist vom Sensortyp her eine Multitask-Lichtschranke mit Pin-Point-LED als Lichtquelle und einem Schaltabstand von 0 bis 400 mm bei transparenten und bis 550 mm bei nicht transparenten Objekten. Auch Oberflächen mit optisch verzerrenden oder ablenkenden Eigenschaften können sicher detektiert werden. Untergebracht sind Optik, Elektronik und Auswertung im industriebewährten Gehäuse der Produktfamilie W12-3 von Sick. Damit bietet der Transpatect u. a. auch eine aus allen Richtungen gut sichtbare 360°-Status-LED sowie einen um 270° drehbaren Anschlussstecker.
Um bei der Detektion transparenter Objekte, z. B. transparenter Trays, Glas- oder PET-Flaschen, auf einen Reflektor als Referenzfläche verzichten zu können, haben die Entwickler verschiedene neue ASIC- und Auswertetechnologien in den Sensor integriert. Ein matter und stabiler Maschinenhintergrund, beispielsweise in Form einer glasperlengestrahlten Edelstahlwandung oder -verkleidung, reicht hierfür völlig aus. Daraus ergeben sich – neben der erhöhten konstruktiven Freiheit im Maschinendesign – eine Reihe von Vorteilen. So muss kein Reflektor angeschafft, montiert, gewartet oder ersetzt werden. Die Referenzfläche, auf die die Empfindlichkeit intuitiv per Drücken der Teach-In-Taste eingelernt wird, ist in der Regel deutlich größer als ein Reflektor, was weniger Genauigkeitsanforderungen an die Ausrichtung des Sensors stellt und so Zeit spart. Zudem bleibt bei Vibrationen oder mechanischen Schockeinwirkungen die Ausrichtung auf den Hintergrund erhalten. All dies sind Argumente, mit denen Maschinenbauer bei ihren Endkunden punkten und so hinsichtlich der innovativen Detektionslösung eine Differenzierung zum Wettbewerb erreichen können.
Während undurchsichtige Gegenstände den Lichtweg einer Lichtschranke zu 100 % unterbrechen, dämpfen saubere PET-Flaschen den Signalpegel, der durch sie hindurch zurückkommt, um gerade einmal 10 %. Bei Glasflaschen sind es 18 % und selbst Grün- und Braunglas schwächt das reflektierte Licht nur zu 40 % ab. Bezogen auf Lichttaster bedeutet das: Je transparenter Objekte sind, desto geringer sind ihre Remissionen, die empfangen, ausgewertet und zur Signalausgabe genutzt werden können.




