Die neue Halle dient der Produktion von Förderkurven und Zubringerkurven für Vakuumfüllmaschinen. Die Förderkurven, zentrale Elemente der Vakuumfüllmaschinen, transportieren pumpfähige Massen mithilfe des Doppelspindelprinzips produktschonend durch das Förderwerk. Dadurch, dass das gesamte Förderwerk aus nur zwei Teilen besteht, der Förderkurve und dem Förderkurvengehäuse, kann durch einen schnellen Austausch, den auch die Bediener vornehmen können, die Produktion in kürzester Zeit auf ein neues Produkt umgestellt werden. Eine Zwischenreinigung ist durch die geringe Anzahl der Teile ebenfalls einfach durchführbar und reduziert die Stillstandzeiten deutlich. Neue Materialien und verbesserte Geometrien haben vom Trichter bis zum Auslauf Einfluss auf wesentliche Produktmerkmale der Vakuumfüllmaschinen:
- optimale Hygiene durch das First-in-First-out-Prinzip
- schnell durchführbare Servicearbeiten
- maximale Gewichtsgenauigkeit der Endprodukte
- hohe Ausstoßleistungen
- niedrige Wartungskosten
Investition in den Standort Deutschland
Der Spatenstich zur neuen Produktionshalle wurde feierlich durch die Geschäftsleitung begangen. In seiner Rede betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung Andreas Bruns die Bedeutung dieser Investition: „Der Spatenstich für die neue Halle bekräftigt unseren Anspruch, den Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Durch den Ausbau unserer Kapazitäten können wir künftig die Innovationen noch schneller vorantreiben und unsere bereits heutigen Spitzenwerte im Bereich der Gewichtsgenauigkeit, Produktschonung und Langlebigkeit der Förderkurven auf ein neues Level heben. „
In dem Hallenneubau findet der gesamte Fertigungsprozess statt: Von der Lagerung der Einstandsmaterialien über innovative Fertigungslösungen bis hin zur Verpackung. Dies schafft kurze Wege und erhöht die Effizienz. Die Fertigstellung der Halle ist 2026 geplant, also nur ein Jahr nach dem Spatenstich. Sie ist zukunftssicher ausgelegt und stellt die Weichen für das weitere starke Wachstum in den kommenden Jahren.
Die Investitionssumme für den Hallenneubau beläuft sich auf rund 7,5 Mio. Euro. Darüber hinaus fließen weitere Mittel in die Anschaffung von hochmodernen Maschinen und Anlagen. Diese Investitionen tragen maßgeblich dazu bei, die Produktion konsequent effizienter zu gestalten und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Unternehmens weiter zu erhöhen.
Durch den Wegzug der Förder- und Zubringerkurvenproduktion aus der bisherigen Halle werden auch dort Wachstumsachsen für die verbleibenden Produktionsbereiche geschaffen. Dies unterstützt die langfristig positive Entwicklung der Vemag mit den damit einhergehenden neuen Platzbedarfen und schafft Raum für die Herstellung weiterer innovativer Maschinen und Vorsatzgeräte.




