Das Energie-Controlling-System Econ liefert zeitnah Analysen aller Verbrauchswerte wie Strom, Gas, Wasser oder Fernwärme. Es setzt sich aus vier Hardware-Komponenten und einer Software zusammen. Dank des modularen Aufbaus lässt es sich bedarfsbezogen zusammenstellen und kombinieren.
Econ Sens+ misst detailliert den Stromverbrauch. Zusätzlich können im Unternehmen vorhandene Zähler, Fühler und Sensoren an Econ angeschlossen werden. Der Datenlogger Econ Unit dient als Zwischenspeicher für die Messdaten. Sie werden über das Ethernet-Netzwerk des Unternehmens an den Server Econ Serv übermittelt, der sie speichert und auswertet. Für Bereiche ohne PC-Arbeitsplätze visualisiert der Touchpanel-PC Econ View die Messdaten. Mithilfe der webbasierten Software Econ App können alle Berichte individuell konfiguriert und dargestellt werden.
Verlaufs-, Verbrauchs- und Kostenberichte in verschiedenen hierarchischen Strukturen und Aggregationsstufen bilden die Basis für Analysen und Optimierungen. Für eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Energiekennzahlen (Energy Performance Indicators) kann jeder Nutzer die für ihn relevanten Berichte zu seinen Dashboard-Startberichten hinzufügen. Die jeweils interessanten Auswertungen lassen sich außerdem zu individuellen Berichtsmappen zusammenstellen, die das Econ-System mit dem automatischen Berichtsversand regelmäßig selbsttätig verschickt.
Für den Aufbau eines normgerechten Energiemanagements führt der DIN-EN-ISO-50001-Assistent den Anwender durch die normrelevanten Kapitel. Die Vollständigkeitsprüfung stellt sicher, dass alle normrelevanten Umfänge berücksichtigt sind und liefert die Ausgangsbasis für die Erstellung des von der Norm geforderten Managementhandbuchs. Die ebenfalls geforderten Energieleistungskennzahlen lassen sich mit wenigen Klicks erstellen.
„In vielen Unternehmen sind die für das Energiemanagement Verantwortlichen mit dem Thema überfordert, weil sie nur über wenig Grundlagenwissen verfügen und kaum Zeit haben, dieses zu vertiefen“, erklärt Stephan Theis, Geschäftsführer der Econ Solutions GmbH. „Deshalb ist Einfachheit unser oberstes Prinzip. Wir wollen die Anwender optimal unterstützen und ihnen ein intuitiv nutzbares Werkzeug an die Hand geben. Denn unsere Erfahrung zeigt: Nur dann wird ein System wirklich genutzt und Unternehmen können tatsächlich Einsparpotenziale realisieren.“
Das hat auch die Unilever Sourcing Unit (SU) Heppenheim überzeugt. Das Werk für die Langnese-Speiseeis-Produktion hat bereits seit einigen Jahren seine Daten über Siemens-SPS und Beckhoff-Koppler erfasst und über das Netzwerk in einer Echtzeitdatenbank (OSI/PI) gespeichert. Mit den Standard-Tools von OSI-Soft konnte Unilever Trenddiagramme für verschiedene Verbrauchswerte erstellen. Doch Auswertungen und Visualisierungen, wie sie für ein Energiemanagement notwendig sind, waren nicht möglich. Der wachsende Kostendruck durch stetig steigende Rohwaren- und Energiepreise, die nicht komplett an die Endverbraucher weitergegeben werden können, machte es jedoch notwendig, verstärkt Einsparpotenziale im Energiebereich zu nutzen. „Dazu mussten wir ein Energiemanagement einführen, mit dem wir den Energieverbrauch in unserer Produktion detailliert nachvollziehen können“, erklärt Hagen Schubert, Automation-&-Electricity-Management bei Unilever SU, Heppenheim.




