Orient Plaza kooperiert dank guter Geschäftsverbindungen mit großen Handelsketten. Im Marktsegment exklusiver asiatischer Fertiggerichte sucht das Unternehmen Marktlücken und füllt sie anschließend – sofern möglich – mit eigenen Orient-Plaza-Produkten aus. Die Produkte sind entweder einfacher Natur wie z.B. gelber Reis oder aufwändig zubereitet wie z.B. knusprig gebratenes Schweinefleisch in süß-sauerer Soße mit gebratenen Nudeln. Derzeit werden bei Orient Plaza über 100 verschiedene Produkte in einem Gewichtsbereich von 350 bis 800 g verpackt. Für die Ishida-Ingenieure war deshalb eine der zentralen Aufgaben, diese Produktvielfalt mit möglichst wenig verschiedenen Formatteilen abzudecken – bei zuverlässig hoher Versiegelungsqualität und gleich bleibend hohem Produktausstoß. Beim Ishida-QX775-Traysealer werden einzelne Komponenten, wie z.B. die Versiegelungselemente und die wenigen Formatteile exakt den Anforderungen des Kunden angepasst. Dies umfasst die Greifarme, die die Trays in Position bringen, die beschichteten Siegelprofile sowie die individuell angefertigten Heiz-elemente. Jedes Gerät verfügt über ein Schleusensystem, das Verpackungsvorgänge unter MAP- oder Vakuumbedingungen ermöglicht. Nach einer eingehenden Analyse der Produktion bei Orient Plaza legten sich die Ishida-Ingenieure auf insgesamt sechs verschiedene, maßgeschneiderte Versiegelungselemente fest.
Damit ist sichergestellt, dass die Fertiggerichte den Erwartungen an die optische Präsentation – die gerade bei orientalischen Gerichten besonders hoch sind – gerecht werden. Insbesondere der präzise Innenschnitt der Folie trägt hierzu bei. Die Schalenversiegelung wird mit innenliegendem Stanzprofil vorgenommen, so dass nach dem Versiegeln keinerlei Folienreste am Packungsrand überstehen. Gleichzeitig reduziert diese Technologie den Folienverbrauch um 5 %.
Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Im Verpackungsvorgang werden die befüllten Schalen in der Regel in Vierergruppen zum Zuführbereich des Traysealers geleitet. Unterhalb des Förderbandes angebrachte Stopper stellen sicher, dass sich die Schalen bei jedem Versiegelungsvorgang in exakt der gleichen Position befinden. So angeordnet, nehmen zwei Greifarme die Schalen auf und transportieren sie in die zweiteilige Versiegelungseinrichtung, die für jeden Schalentyp individuell angefertigt wurde. Die Greifarme gehen in die Ausgangsposition zurück, und der untere Teil des Versiegelungselements wird angehoben, bis er auf den oberen Teil trifft.
Die Folie wird von einer Rolle oberhalb der Schalenzuführung mit einem softwaregesteuerten Servomotor in die Versiegelungsmaschine eingebracht. Nachdem sie zwischen dem oberen und unteren Versiegelungselement positioniert und geklemmt wurde, siegelt das obere erhitzte Versiegelungselement die Folie hermetisch auf die Schalen. Anschließend kehrt das untere Element in seine Ausgangsposition zurück. Der komplette Versiegelungsprozess an sich dauert nur etwa 4 s, die hohe Ausbringung von bis zu 100 Packungen/min wird unter Verwendung von ausschließlich hochwertigen Bauteilen, Servo-Antrieben und aufwändiger Steuerungssoftware erreicht.




