Ein Lebensmittelproduzent und ein Verpackungsspezialist, die ähnlich ticken, wenn es darum geht, Produktschutz, Funktionalität, Convenience und Attraktivität einer Verpackung mit mehr Nachhaltigkeit zu vereinen: Was dabei herauskommen kann, zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Wernsing und Pöppelmann Famac.
Die Wernsing Feinkost GmbH bildet den Grundstein der Wernsing Food Family GmbH & Co. KG, einem international tätigen Unternehmensverbund mit einem jährlichen Umsatz von über 1,65 Mrd. Euro. Noch heute ist die Kartoffel der wichtigste Rohstoff des international agierenden Unternehmensverbunds, dessen Aufstieg einmal mit Pommes frittes begann. Am Standort Addrup, zwischen Osnabrück und Bremen gelegen, verarbeitet die Wernsing Feinkost GmbH mit etwa 1440 Mitarbeitenden jedes Jahr über 500 000 t Kartoffeln und 60 000 t Gemüse zu vielen verschiedenen Produkten.
Seit Mitte der 1990er-Jahre ist Wernsing in Verpackungsfragen eng mit Pöppelmann Famac verbunden. Die Division des Kunststoffspezialisten aus Lohne ist unter anderem auf Verpackungen und Funktionsteile für die Lebensmittelindustrie spezialisiert. Aus mehreren Jahrzehnten erfolgreicher Zusammenarbeit ist eine große Anzahl moderner Verpackungslösungen hervorgegangen. Das Geheimnis dieser fruchtbaren Partnerschaft: Beide Unternehmen engagieren sich bereits seit Jahren dafür, ihre Produkte und Geschäftsprozesse ressourcen- und klimaschonender zu gestalten.
Mehr Nachhaltigkeit
Wernsing begann 2016 damit, ein professionelles Nachhaltigkeitsmanagement aufzubauen. Verpackungspartner Pöppelmann rief im Jahr 2018 die Initiative Pöppelmann blue ins Leben, die unternehmensweit alle Aktivitäten bündelt, die mehr Ressourcenschonung und Klimaschutz zum Ziel haben. Mit ambitionierten Zielsetzungen engagiert sich der Kunststoffspezialist für funktionierende Kreislaufkonzepte und die Reduktion seiner Treibhausgasemissionen. So hat Pöppelmann unter anderem festgelegt, dass bis 2025 alle im Hause hergestellten Verpackungen zu 100 % recyclingfähig sein sollen. Das ist im Einklang mit den Vorhaben von Wernsing, denn auch der Feinkosthersteller will mit seinen mengenmäßig eingesetzten Verpackungen bis zum Jahr 2025 eine Recyclingfähigkeit von mehr als 95 % erreichen. Beide Unternehmen streben zudem eine Treibhausgas-Reduktion nach Methodik der „Science Based Targets initiative“ (SBTi) an. Dafür analysierten Pöppelmann und Wernsing jeweils ihren Corporate Carbon Footprint (CCF), um genaue Zielwerte (Science-based Targets) für die Senkung ihrer Treibhausgas-Emissionen festzulegen. „Die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen ist eines der Top-Themen unserer Branche. Eine Partnerschaft, in der sich beide Seiten ernsthaft hierfür engagieren und in der Suche nach neuen Konzepten an einem Strang ziehen, bietet beste Voraussetzungen dafür. Und so ist es kein Zufall, dass wir auf diesem Feld schon eine ganze Reihe gemeinsamer Lösungen vorweisen können“, bekräftigen Jessica Gerst, Leitung Verpackungsentwicklung bei Wernsing.




