Diese Vorteile kommen nicht von ungefähr, sondern sind das Resultat technischer Weiterentwicklungen, vor allem des Antriebssystems und der Steuereinheit. Die grundlegend veränderte Absorberkonstruktion des K3-Vibrationsantriebs sorgt für einen stets gleichmäßigen Materialaustrag mit minimalem Pulsieren, wodurch eine sehr hohe Genauigkeit ermöglicht wird. Bei herkömmlichen Vibrationsdosierern werden Gummi- oder Federabsorber verwendet, die eine
Bewegung des Antriebs in alle Richtungen zulassen, was zu einer Rotationsbewegung führt. Dagegen kommt in den K3-Anlagen eine flexible Pendeltechnologie zum Einsatz, die eine Stoßdämpfung nur parallel zur
gewünschten Bewegungsrichtung bewirkt, wodurch Rotationsbewegungen unterbunden werden. Diese parallele Bewegung sorgt für einen gleichmäßigen Materialfluss über der gesamten Länge der Rinne.
Die Steuereinheit und Dosiererelektronik sind mit Sensoren ausgestattet, die bis zu 25 000 Mal pro Sekunde die Beschleunigungs-, Bewegungs-, Gewichts-, Strom- und Temperaturwerte messen. Der schnelle Controller passt das Vibrationsantriebssignal an, um eine präzise sinusförmige Anregung beizubehalten und einen optimalen Materialdurchfluss zu erzielen. Im Vergleich zu anderen Dosiereranlagen führt dieser Antrieb in Verbindung mit der Smartconnex-Steuereinheit von Coperion K-Tron zu einem deutlich geringeren Energieverbrauch. Bei einem Massendurchsatz von 6000 kg/h werden nur 20 W verbraucht, sodass mit dem K3-System die Nachhaltigkeit erhöht und Wärmeentwicklung minimiert werden kann.
Flexibel und schnell umrüstbar
Eine typische Dosiereranlage besteht aus Dosiertrichter, Vibrationsrinne, Smartconnex-Steuereinheiten und einem Vibrationsantrieb, der an einem Wägesystem montiert wird. Das Wägesystem ist mit der patentierten, hochgenauen Smart Force Transducer-Technologie ausgestattet. Das K3-System ist modular aufgebaut und ermöglicht die Integration von benutzerdefinierten Rinnenkonfigurationen mit verschiedenen Längen, was wiederum dem Nutzer eine größere Flexibilität gibt. Schnell zu lösende Halterungen an der Dosiererrinne ermöglichen kurze Umrüstzeiten. Da keine Verschleißteile vorhanden sind, ist der Wartungsaufwand geringer, und die Anlagenkonstruktion gewährleistet eine schonende Behandlung des Materials. Neben den Standardausführungen sind hygienegerechte, leicht zu reinigende Ausführungen erhältlich.
Die Dosierer sind in zwei Größen im Leistungsbereich von 1 bis 4000 dm3/h erhältlich. Eine größere Variante bis 10000 dm3/h wird das Angebot bald ergänzen.
Für schwierige Stoffe geeignet
Die K3-Vibrationsdosierer lassen sich auch für die schonende Handhabung einer Vielzahl von anspruchsvollen Materialien einsetzen, unter anderem von brüchigen, abrasiven Stoffen, Produkten mit unregelmäßigen Formen und Glasfasern. Weitere Anwendungsbeispiele sind die hochgenaue Dosierung von Fertiglebensmitteln und
deren Förderung zu Verpackungslinien
sowie zur Zuführung von Pellets oder
Abfallmaterialien zu Extrusionslinien, beispielsweise bei Recycling-Anwendungen. Vibrationsdosierer sind bei schwierigen Materialien häufig den Schneckendosieren überlegen, da das Material deutlich weniger verpresst wird.




