Wurzelgemüse wie Pastinaken, Süßkartoffeln und Co. sind aromatisch, stecken voller Nährstoffe und stammen oft aus regionalem Anbau. Der Gewürzspezialist Raps hat mit dem Trendgemüse vielseitige Füllungen und Pasten kreiert, mit denen Lebensmittelproduzenten kreative Produkte herstellen können.
Im Mittelalter galt es als Grundnahrungsmittel, mit wachsendem Ernährungsbewusstsein wird es seit einigen Jahren wiederentdeckt: Wurzelgemüse. Selbst die Spitzengastronomie rückt das Gemüse von der Beilage in den Mittelpunkt – zu Recht, denn Rüben und Knollen sind wahre Vitalstoffbomben. Der Nährstoffreichtum basiert auf den in Speicherwurzeln konzentrierten Inhaltsstoffen und schlägt den der beliebten Importgemüse Spinat, Tomaten oder Zucchini deutlich – nicht zuletzt aufgrund des niedrigeren Wasseranteils. Mit wenig Kalorien und sättigenden Ballaststoffen unterstützen Wurzelgemüse sogar beim Gewichtsmanagement. Und sie bringen Farbe auf den Teller.
Auf diesen Trend setzt auch der Gewürzspezialist Raps aus Kulmbach. Für seine Fresh Line hat das Unternehmen kürzlich vielseitige Pasten und Füllungen entwickelt, mit denen sich pflanzlicher Mehrwert in die Theke oder auf die Tageskarte bringen lässt.
Farbintensiv und nährstoffreich
Hierzulande sind Rote Beten bereits seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Die Knollen waren jedoch nicht immer so farbintensiv, der hartnäckig färbende Farbstoff wurde dem Gemüse erst im 20. Jahrhundert angezüchtet. Neben Vitamin B und C liefern Beten auch Kalium, Eisen und Folsäure. Der sekundäre Pflanzenstoff Betain senkt den Homocysteinspiegel im Blut und kann so Gefäßschäden vorbeugen. Die Substanz schützt die Zellen zudem vor Stresssituationen, zum Beispiel bei hohen Temperaturen, und ist wichtig für Leber- und Gallenprozesse. Der hohe Nitratgehalt senkt einer Studie der Queen Mary Universität in London zufolge den Blutdruck. Raps hat das aromatisch-erdige Aroma in einem Rote-Bete-Püree eingefangen und schmackhafte Rezepte entwickelt. Mit wenigen Handgriffen gelingen beispielsweise Semmelknödel, eine sämige Suppe oder ein fruchtiger Smoothie to go.
Pastinaken erleben Revival
Bevor sie von Kartoffeln und Karotten als Grundnahrungsmittel verdrängt wurde, war die robuste, kegelförmige Pastinake Standard auf dem Speiseplan. Laut Bundeszentrum für Ernährung hat sich der Absatz in den vergangenen zehn Jahren vervierfacht. Nicht nur die Wurzel ist essbar, auch Blätter, Triebspitzen, Blüten und Samen können verwertet werden. Der leicht nussige Geschmack erinnert entfernt an Möhren und Knollensellerie. Dank des geringen Nitritgehalts wird das cremefarbene Gemüse auch in Babynahrung eingesetzt. Neben sättigenden Kohlenhydraten bringen Pastinaken wertvolle B-Vitamine, Vitamin K und C, aber auch Kalzium mit. Raps hat den gesunden Mehrwert in eine vielseitige Paste integriert. Sie eignet sich als Füllung für herzhafte Snacks, als milde Suppengrundlage, Aufstrich und für viele weitere Applikationen.




