Seit der Darm und seine große Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt sind, sind pro- und präbiotische wirksame Lebensmittel sprichwörtlich in aller Munde. Die High-MAC-Vollwertfaser ist ein getreidebasierter Inhaltsstoff, der die Darmgesundheit unterstützen kann und sich vielfältig einsetzen lässt.
Funktionalität boomt. Laut Euromonitor 2018 lag die weltweite Nachfrage nach natürlich gesunden Lebensmitteln jüngst bei 253 Mrd. US$ jährlich, bei den funktionellen, angereicherten Lebensmitteln bei 247 Mrd. US$. Den größten Anteil weltweit und auch hierzulande haben dabei probiotische Milchprodukte. Doch auch Lebensmittel mit Antioxidanzien, zugesetzten Vitaminen und Nährstoffen sind beliebt. Gleichzeitig stellen Verbraucher höchste Ansprüche an Geschmack und Textur der Lebensmittel: Was gesund ist, soll trotzdem gut schmecken. Deshalb sind gerade solche Zutaten spannend, die gleich mehrere Benefits bieten und sich gut in bestehende Rezepturen unterschiedlicher Applikationsbereiche integrieren lassen – wie die High-MAC-Vollwertfaser aus dem Hause Goodmills Innovation. Diese ist nicht nur förderlich für Darmperistaltik und Sättigung, wie herkömmliche Ballaststoffe, sondern dient durch ihre extrem feine Struktur gleichzeitig den Bakterien des Darmmikrobioms als maßgeschneidertes Substrat.
Ballaststoffe für Waffeln und Pasta
Wenn es um die Ballaststoffanreicherung von Lebensmitteln geht, sind die Möglichkeiten für den Einsatz der High-MAC-Vollwertfaser fast unbegrenzt. Das liegt an ihrer geschmacklichen und texturellen Besonderheit: Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Getreideballaststoffen wie Kleie wird sie mikronisiert, also feinstvermahlen, und erhält so eine besonders feine Partikelstruktur von unter 100 µm. Zum anderen zeichnet sie sich durch einen milden Geschmack ohne Bitterstoffe aus. So unterscheiden sich die Resultate beispielsweise von den typischen Vollkornprodukten mit ihrem rauen Mundgefühl und dem charakteristisch herb-säuerlichen Vollkorngeschmack.
Das gibt Herstellern Raum für neue Wege in der Ballaststoffanreicherung: Warum nicht auch als ungesund geltende Lebensmittel wie Süßwaren durch hochwertige Ballaststoffe ergänzen? Nicht umsonst zählt das Süßwarensegment laut Innova Market Insights zu den Produktgruppen, bei denen aktuell die meisten Ballaststoffclaims auf die Packung wandern – und das ist nachvollziehbar: Die wenigsten Verbraucher möchten dauerhaft auf die kleine Sünde zwischendurch verzichten. Hier können Hersteller durch einen gesundheitlichen Mehrwert das entscheidende Kaufargument für ihr Produkt liefern, beispielsweise mit Neapolitanerwaffeln, die High-MAC-Vollwertfasern in der Cremefüllung und im Waffelteig enthalten, ohne dass ein Unterschied in Geschmack, Cremigkeit der Schokolade oder Knusprigkeit der Waffel wahrnehmbar wäre. Auch im Bereich Pasta lassen sich ballaststoffreiche Nudelrezepturen entwickeln, gerade für Konsumenten, die Optik und Mundgefühl einer Vollkornnudel nicht ansprechend finden.




