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    Vier Zukunftsbilder für den deutschen Nahrungsmittelmaschinenbau
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Vier Zukunftsbilder für den deutschen Nahrungsmittelmaschinenbau

    Wie sieht die Zukunft des Deutschen Nahrungsmittelmaschinenbaus im Jahr 2035 aus? Wird die Welt grün oder schaut die Welt nach China? Befinden sich die
    Veröffentlicht
    09. Juni 2020
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Diese vier Zukunfstbilder ermöglichen es, sich in unterschiedliche Szenarien hineinzuversetzen und die eigene Unternehmensstrategie auf den Prüfstand zu stellen. Die Studie enthält neben den Zukunftsbildern einen Anhang mit Arbeitsmaterialen und ergänzenden Informationen. Die in Zusammenarbeit mit VDMA Future Business und Fraunhofer ISI entstandene Studie wird VDMA-Mitgliedern zum Download angeboten. Für Nichtmitglieder steht die Executive Summary mit Inhaltsverzeichnis zum Download bereit.

    Die Szenario-Studie befasst sich mit der Zukunft des deutschen Nahrungsmittelmaschinenbaus im Jahre 2035 anhand von Zukunftsbildern, basierend auf Workshops mit Branchenvertretern. Sie spannen einen Raum möglicher Entwicklungen auf, ohne Aussagen über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens zu machen – wichtig, um unterschiedliche „Zukünfte“ durchzudenken und zu überprüfen, wie sich die heutigen Erfolgsfaktoren der Branche bewähren. Damit bilden sie den Ausgangspunkt für die Entwicklung langfristiger Unternehmensstrategien, mit der sich eine Folgestudie befassen wird.

    Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Zukunftsbilder

    Den Zukunftsbildern ist gemeinsam, dass die Branchenexperten für das Jahr 2035 einen Bedeutungszuwachs der Einflussfaktoren Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Social Media unterstellen, wenn auch mit unterschiedlichen Ausprägungen. Der Einfluss demografischer Faktoren ist gesetzt und trägt nicht zu Unterschieden in den Zukunftsbildern bei.

    Was charakterisiert die verschiedenen Zukunftsbilder? Was sind die Hauptunterschiede, die den Möglichkeitsraum aufspannen?

    • Im Zukunftsbild „Plan schlägt Markt“ verlieren die westlichen Industrieländer ihre angestammte Führungsrolle an China mit weitreichenden Folgen auf das Geschäftsumfeld unserer Branche.
    • Im Zukunftsbild „Keiner will verlieren“ sind protektionistische Entwicklungen prägend, die sich aus Verlustängsten der westlichen Industrieländer speisen. Das Absichern des Erreichten steht im Vordergrund des politischen und sozialen Handelns. Keiner will verlieren!
    • Im Zukunftsbild „Verbraucher machen Druck“ treiben aufgeklärte Interessensgruppen Politik und Wirtschaft vor sich her mit weitreichenden Konsequenzen für Konsumverhalten und Produktionsstrukturen, bei freiem Waren- und Datenverkehr. Die Marktführerschaft europäischer Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen ist in diesem Zukunftsbild akut gefährdet.
    • Im Zukunftsbild „Hand in Hand“ ziehen Politik, Wirtschaft und Interessengruppen an einem Strang. Wie im Zukunftsbild „Verbraucher machen Druck“ herrschen weltweit einheitliche Rahmenbedingungen, aber mit pluralistischen Ausprägungen. Charakteristisch sind hohe Innovationsintensität sowie ausgeprägte Arbeitsteilung innerhalb des Nahrungsmittelmaschinenbaus.

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