Mehr Effizienz, mehr Leistung, mehr Sicherheit – das waren die Ziele von Noax bei der Entwicklung der neuen Generation von Industrie-PCs. Der Hardwarehersteller hat dabei nicht nur das Motherboard selbst neu entworfen, sondern es auch mit zahlreichen Komponenten auf dem aktuellen Stand der Technik ausgerüstet. Alle Bauteile bieten ein optimales Zusammenspiel. Dadurch werden die Industrie-PCs auch zukünftigen Anforderungen an hochwertige Industriehardware gerecht.
Das Kernstück der Industriecomputer, der Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,86 GHz, bietet die Rechenleistung, die moderne Industriebetriebe heute erwarten. So werden der Einsatz von umfangreichen Systemen zur Produktionssteuerung oder eine komplexe Prozessvisualisierung durch die neuen Prozessoren insgesamt leistungsfähiger. Für Geschwindigkeit sorgt auch ein Arbeitsspeicher mit bis zu 8 Gb, der im schnellen Dual-Channel-Modus arbeitet. Speziell für Visualisierungsaufgaben verfügt die Hardware über einen leistungsfähigen DirectX-10-kompatiblen Grafik-Controller. So lassen sich beispielweise komplexe Prozesse oder umfangreiche CAD-Dateien in 3-D anschaulich darstellen. All das kommt den betrieblichen Abläufen insgesamt zu Gute, denn für die Anwender bedeutet es mehr Performance und mehr Ergonomie.
Um die Kommunikation des Industrie-PCs mit Peripheriegeräten zu beschleunigen, bietet die IPC-Generation ein flexibles Steckplatzkonzept, wobei man zwischen dem leistungsfähigen Standard-PCI-Express und dem herkömmlichen Standard-PCI wählen kann. Möglich sind zwei PCI-Steckplätze, je ein PCI- und ein PCI-Express-Steckplatz oder zwei PCI-Express-Steckplätze. Diese Konfiguration kann auch nach vielen Jahren noch durch den einfachen Tausch der Steckplatzaufnahmen veränderten Bedürfnissen angepasst werden. Der Anwender hat durch dieses flexible Konzept den Vorteil, dass er seine vorhandenen PCI-Komponenten weiterverwenden kann, aber nicht auf die Leistungsfähigkeit von neuen PCI-Express-Einsteckkarten zu verzichten braucht.
Bei der Netzwerkanbindung stand ebenfalls Leistungsfähigkeit im Vordergrund. So verfügen Noax-Boards über zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, die per PCI-Express an den Chipsatz angebunden sind. Die doppelte Anbindung hat zahlreiche Vorteile, die besonders im industriellen Umfeld zum Tragen kommen: Zum einen kann der Anwender durch eine Bündelung die Ethernet-Geschwindigkeit verdoppeln, zum anderen lassen sich unterschiedliche Netze – beispielsweise Unternehmens- und Anlagennetz – trennen. Außerdem erhöht die redundante Anbindung die Sicherheit: Sollte eine Verbindung ausfallen, wird der Datenverkehr auf der verbleibenden Verbindung automatisch und unterbrechungsfrei aufrecht erhalten.
Der Aspekt Sicherheit spielte bei den Speichermedien die größte Rolle: So ist der Einbau mehrerer physischer Festplatten, die sich mittels RAID-Funktion organisieren lassen, jederzeit möglich. Beim Ausfall einzelner Komponenten behält das RAID als Ganzes seine Integrität und Funktionalität und garantiert somit auch weiter die Funktionsfähigkeit des IPCs. Die Kommunikation der Festplatte mit dem Prozessor erfolgt über SATA – eine Technik, die nicht nur eine höhere Datentransferrate, sondern auch den Austausch von Datenträgern im laufenden Betrieb ermöglicht.




