Das Prinzip beruht auf zwei oder mehr zylindrischen Dosiermodulen mit integrierten Leit- und Dosierblechen, die einen Teil des Querschnitts ausfüllen. Die Dosiermodule werden so übereinander angeordnet, dass die Dosierbleche in Gegenrichtung zueinander stehen und ihre Abwurfkanten überlappen.
Durch Vibrationseinleitung und die damit verbundene Veränderung des Schüttwinkels gegenüber dem Schüttwinkel im Ruhezustand wird das Dosiermedium zum Fließen gebracht. Der Schwerkraft folgend fließt es entmischungsfrei kaskadenförmig über die Dosierbleche nach unten, wobei die Dosierleistung über die Vibration geregelt wird. Ein Abschalten der Vibration bringt den Schüttgutfluss sofort wieder zum Stehen, da sich der Schüttwinkel des Ruhezustands wieder einstellt. Insofern ist das Gerät auch hervorragend für die Batch-Dosierung einsetzbar.
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