Die Haut ist das größte und vielseitigste Organ des menschlichen Körpers. Damit sie ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen kann, muss sie gesund und voll funktionsfähig sein. Das weltweit zu beobachtende Phänomen der Zunahme von Allergien macht deutlich, dass die Haut den zunehmenden Umweltbelastungen nicht mehr allein gewachsen ist und systemische Unterstützung braucht.
Auch der Alterungsprozess eines Menschen macht sich an der Haut bemerkbar. Sie wird rauer, es bilden sich Falten, die Elastizität nimmt ab und die Pigmentierung wird unregelmäßiger. Biologisch betrachtet ist Alterung das Ergebnis verminderter Zellerneuerung und der damit verbundenen Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden. Die Epidermis eines jungen Menschen kann deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen als ältere und dünnere Haut. Ein Grund ist der, dass der Kollagengehalt mit dem Alter abnimmt (bis zu 30 %).
Kollagen ist bereits ein wertvoller Bestandteil von Schönheitsprodukten zur äußeren Anwendung, wie Gesichtscremes und Körperlotionen. Topische Anwendungen wie Cremes oder auch Lotionen erreichen jedoch nur die äußeren Hautschichten und können so nur kleinere Falten auf der Hautoberfläche behandeln. Rechtlich gesehen dürfen Kosmetika zur äußeren Anwendung gar nicht in tiefere Hautschichten eindringen, somit ist eine nachhaltige Wirkung in der Haut ausgeschlossen.
Ein Effekt auf den Kollagenstoffwechsel ist somit nur durch orale Darreichungsformen mit wirksamen Zutaten wie Verisol möglich. Wissenschaftler erklären den Effekt damit, dass spezielle Kollagenpeptide aufgrund ihrer Aminosäurestruktur die Synthese von Kollagen und Elastin im Körper aktivieren. Verisol ist eine von Gelita entwickelte Ingredienz für den Einsatz in Nahrungsergänzungsmitteln. Sie besteht aus reinen Kollagenpeptiden und wurde auf höchstmögliche Wirksamkeit in der menschlichen Haut ausgelegt. Verisol ist sowohl für flüssige als auch für feste Anwendungen geeignet.
Vor einigen Jahren wurde die Wirkung von Kollagenpeptiden auf die Stabilität, Elastizität und Feuchtigkeit der Haut in einer brasilianischen Studie untersucht. Zwei Gruppen mit weiblichen Probanden nahmen dabei täglich einen Drink zu sich. Das Getränk der einen Gruppe enthielt eine Dosis von 2 g Kollagenpeptiden, das der anderen Gruppe ein Placebo. Die Auswertung erfolgte jeweils zu Beginn der Studie und nach 60 Tagen. Im direkten Vergleich beider Gruppen konnten keine Unterschiede in der Hautfestigkeit festgestellt werden. Bezüglich der Elastizität wurden jedoch eindeutige Veränderungen festgestellt. Bei der Gruppe, die Kollagenpeptide zu sich genommen hatte, konnte, verglichen mit der Placebogruppe, eine signifikante Verbesserung der Hautfeuchtigkeit und damit der Elastizität nachgewiesen werden.




