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    Wasseraufbereitung mit Elektrolyseanlagen
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    Milchverarbeitung

    Wasseraufbereitung mit Elektrolyseanlagen

    Die Molkerei Hainichen-Freiberg setzt für die Wasseraufbereitung auf Elektrolyseanlagen von Prominent. Dadurch entfällt das Chemikalien-Handling.
    Veröffentlicht
    11. Mai 2022
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Milchverarbeitung

    Die Molkerei Hainichen-Freiberg hat ihre Wasseraufbereitung modernisiert: Mit Elektrolyseanlagen entfällt der Umgang mit gefährlichen Chemikalien, die bislang für die Desinfektion verwendet wurden. Stattdessen verarbeiten Anlagen direkt vor Ort harmloses Kochsalz zu einer Desinfektionslösung. Die Vorteile für die sächsische Molkerei: Eine deutliche Erhöhung der Arbeitssicherheit, geringere Betriebskosten und ein dauerhaft niedriger Wasserverbrauch.

    Die Molkerei Hainichen-Freiberg verarbeitet jährlich ca. 150 000 t Milch zu Joghurt, Pudding, Käse und Milchpulver für Babynahrung. Der hohe Verbrauch an Frischwasser für verschiedene Anwendungen, wie beispielsweise dem Spülen der Zentrifugen, war früher ein unerfreulicher Kostenfaktor für das Unternehmen.

    Mit einer Chlordioxidanlage war es der Molkerei in der Vergangenheit bereits gelungen, die Kosten für Frisch- und Abwasser erheblich zu senken. Das im Produktionsprozess anfallende Brüdenwasser, das Aromen und andere Keimwachstum-fördernde Inhaltsstoffe enthält, wird desinfiziert und danach weiterverwendet. Dadurch spart die Molkerei jährlich ca. 60 000 m³ Trinkwasser ein.

    Elektrolyseanlagen als sichere Alternative

    Bei der Wasseraufbereitung mit Chlordioxid werden Salzsäure und Natriumchlorit verwendet. Diese Chemikalien können beim Transport, bei der Lagerung und beim Handling gefährlich werden. Daher wollte die Molkerei Hainichen-Freiberg ihre veraltete Anlage erneuern und dabei auf ein Verfahren ohne Chemikalien-Handling umstellen.

    Elektrolyse ist für die Molkerei eine sichere und wirtschaftliche Alternative zum bisherigen Verfahren. Mit den Elektrolyseanlagen Chlorinsitu von Prominent entfällt der Umgang mit gefährlichen Chemikalien. Die Anlagen verarbeiten direkt vor Ort harmloses Kochsalz zu einer Desinfektionslösung, was nicht nur sicherer, sondern auch günstiger ist. Dadurch sinken die Betriebskosten.

    Die aus Kochsalz erzeugte Natriumhypochloritlösung (NaOCl) kann bedarfsabhängig dem jeweiligen Prozess zudosiert oder für Spitzenbedarfe zwischengespeichert werden.

    Mit den Elektrolyseanlagen Chlorinsitu ist eine sichere und zuverlässige Desinfektion von Brüdenwasser möglich und die behandelten Brüden können für weitere Aufgaben effektiv wiederverwendet werden.

    Umrüstung bei laufendem Betrieb

    Die Wasseraufbereitung der Molkerei wurde von Prominent modernisiert, ohne die Produktion zu unterbrechen. Mithilfe eines eigens dafür erstellten Provisoriums installierten die Techniker die Elektrolyseanlagen im laufenden Betrieb. Der Nutzen der Modernisierung ist enorm: Eine deutliche Erhöhung der Arbeits- und Prozesssicherheit, geringere Betriebskosten und ein dauerhaft niedriger Wasserverbrauch. Die Investition der Molkerei Hainichen-Freiberg in eine moderne Desinfektionsanlage hat sich damit vollauf gelohnt.

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