Die Verpackungssysteme von Bosch Packaging Technology werden von multinationalen Nahrungsmittelproduzenten eingesetzt, weshalb ein einheitliches und durchgängiges Bedienkonzept von Bedeutung ist. Die Packaging-Experten entwickelten daher die Bedienoberfläche HMI 4.0, die zusammen mit einem Multitouch-Panel-PC von Beckhoff als weltweiter Bedienstandard für die Bosch Verpackungstechnik im Food-Bereich dient.
Die Bosch Packaging Technology, Bereich Food, ist spezialisiert auf Verpackungssysteme im Lebensmittelbereich. Derzeit werden neue Verpackungsmaschinen des Unternehmens mit dem neuen Bediensystem ausgestattet. Dazu erläutert Pascal Witprächtiger, Director Industry 4.0 – Lifecycle Solutions bei Bosch Packaging: „Die Soft- und Hardware ist optimal aufeinander abgestimmt, weshalb HMI 4.0 auch nur in Verbindung mit dem Multitouch-Panel-PC von Beckhoff eingesetzt wird. Auf diese Weise ist einerseits die volle Funktionalität garantiert, andererseits findet sich der Maschinenbediener an jeder unserer Maschinen sofort zurecht – sowohl durch das einheitliche Look-and-Feel als auch aufgrund der durchgängigen Bedienphilosophie.“
Schwerpunktmäßig wird das 15,6-Zoll-Bedienpanel von Beckhoff in drei unterschiedlichen Varianten eingesetzt: als IP-65-Tragarm-Variante CP3716 mit und ohne Tastaturerweiterung sowie als Version CP2716 für den Schaltschrankeinbau. Allein schon diese Flexibilität im Geräteportfolio war für Pascal Witprächtiger ein wichtiges Auswahlkriterium: „Wir bevorzugen die beiden Tragarmvarianten, die voraussichtlich je 40 % des Anteils aller Applikationen ausmachen werden. In schätzungsweise 20 % der Fälle macht die Einbauvariante jedoch mehr Sinn, z. B. wenn ohnehin ein geeigneter Schaltschrank vorhanden ist und sich so die Tragarmkosten einsparen oder Vorteile hinsichtlich der Hygieneausführung erreichen lassen.“ Roland van Mark, Product & Marketing Management Industrial PC bei Beckhoff, ergänzt: „Entscheidend sind hierbei die jeweiligen Praxisanforderungen. Schließlich kostet ein Tragarm nicht nur Geld, sondern er benötigt auch Platz, ist eine zusätzliche Mechanikeinheit und bietet mit seiner Beweglichkeit nicht in jedem Fall einen Mehrwert.“
Auf die Anwendung zugeschnitten
Bei dem Bedienpanel von Beckhoff handelt es sich um ein weltweit verfügbares, anwendungsspezifisches Gerät, wie Roland van Mark erläutert: „Entscheidend ist, dass alle spezifischen Anwenderanforderungen erfüllt werden und dennoch eine optimale weltweite Kundenunterstützung gegeben ist. Erreicht wird dies durch ein möglichst weitgehend aus standardisierten Komponenten aufgebautes Bedienpanel.“ Pascal Witprächtiger bestätigt: „Besonders wichtig ist dies für die multinationalen Konzerne mit Produktionsstätten in der ganzen Welt. So muss z. B. auch in China oder Australien im Bedarfsfall niemand mehrere Wochen auf eine Sonderausführung warten.“




