Für Biomega als Produzent hochwertiger Lachsproteine und -öle spielen Forschung und Entwicklung eine zentrale Rolle. Das norwegische Unternehmen ist Experte in der kontinuierlichen enzymatischen Hydrolyse und Veredelung von Lachsproteinen. Die Trocknung der Salmigo-Peptide für die Weiterverarbeitung hat die Firma jedoch ausgelagert. Bei der Suche nach einem geeigneten Partner fiel die Wahl auf Sternmaid. Dank einer hochmodernen Wirbelschichtanlage ist der Lohnhersteller bestens für die Optimierung funktioneller Inhaltsstoffe aufgestellt.
Biomega gewinnt Salmigo durch schonende Hydrolyse aus frischem Lachs ohne Zusatz von Lösemitteln. Da der Prozess im neutralen pH-Bereich und bei niedrigen Temperaturen abläuft, entsteht eine stabile Mischung aus kurzkettigen Peptiden. Das hydrolysierte Proteinisolat wird nun durch ein von Biomega selbst entwickeltes Verfahren aufgereinigt. Durch anschließende Trocknung der Peptidlösung ist Salmigo etwa zwei Jahre lang haltbar. Die Wirbelschichttechnologie eignet sich sehr gut für das Trocknen von Pulvern, Granulaten sowie Extrudaten und erhöht die Lagerstabilität der Produkte erheblich.
Die jahrelange Erfahrung in Sachen Pulverhandling und das spezielle Know-how von Sternmaid waren ausschlaggebend für die Zusammenarbeit. Mit einem umfangreichen Leistungsspektrum, dem hohen Qualitätsanspruch und der modernen Anlagentechnik ist das Wittenburger Unternehmen für Biomega ein Partner auf Augenhöhe. Der Sales Manager, Carsten Hjelde, erzählt: „Die Mitarbeiter von Sternmaid haben uns vom ersten Kontakt an kompetent unterstützt und beraten, sodass wir dieses Projekt rasch umsetzen konnten. Zudem gefiel uns, dass das Qualitätsverständnis genauso hoch ist wie bei uns selbst, und dass sich die Firma sehr flexibel zeigte.“ In enger Zusammenarbeit mit Biomega führte Sternmaid auf der Wirbelschichtlaboranlage zunächst Versuche durch, um die Verarbeitungseigenschaften von Salmigo zu testen. Notwendige Anpassungen der Prozessparameter können im Technikumsmaßstab schnell und einfach vorgenommen werden. Hier erzeugte Musterchargen bildeten die Basis für reproduzierbare Ergebnisse auf der Produktionsanlage. Die Herstellung der pulverförmigen Lachsproteine erfolgte dann auf der multifunktionalen Wirbelschichtanlage, die sowohl im Batch- als auch im kontinuierlichen Verfahren betrieben werden kann.
Bei der Wirbelschichttechnologie wird warme, filtrierte Luft über einen Wirbelboden in den Materialbehälter der Anlage gesaugt. Eine Verteilerplatte sorgt dafür, dass die Luft eine bestimmte Strömungscharakteristik bekommt. Dadurch werden die Ausgangsstoffe intensiv durchmischt und eine Wirbelschicht entsteht. Die Partikel können nun bis zur gewünschten Endfeuchte getrocknet werden. Da die Trocknungstemperatur gezielt beeinflusst wird, kommt es zu einer schonenden Produkterwärmung zwischen +30 und +50 °C. Auf diese Weise entstehen keine thermischen Schäden. Die funktionellen und ernährungsphysiologischen Eigenschaften der Lachspeptide bleiben so erhalten.




