Fakten in Form von Reportings können eine Entscheidung untermauern – doch spiegeln sie nur den Status quo wieder. Für Entscheidungen braucht es Weitblick – und dafür braucht es Ihre Intuition. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!
Minimieren Sie Ablenkungen so gut wie möglich. Als jemand mit Leitungsfunktion erfordern bestimmte Prozesse ein hohes Maß an Konzentration. Ist das etwa in einem Großbraumbüro nicht möglich, schaffen Sie sich diesen Raum. Ansonsten leidet Ihre Arbeit massiv unter den Ablenkungen.
Mit Angestellten ist es – vor allem in der frühen Phase des Teambuildings – wie mit Kindern: Sie kennen ihre Grenzen nicht, bis sie sie erkennen. Übertritt eine Mitarbeiter diese Grenzen, dann weisen Sie ihn auch darauf hin. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie Ihren Mitarbeitern gegenüber Härte zeigen müssen. Vielmehr geht es darum, transparent und konsequent zu handeln.
Was lässt Sie aus der Haut fahren? Ein Chef, der seine eigenen Grenzen kennt, kann auch besser mit Situationen umgehen, in denen Mitarbeiter unwissentlich ein Tabu gebrochen haben. So vermeiden Sie auch, dass persönliche Gefühle und Vorurteile Ihr Bild von Ihren Mitarbeitern verfälschen.
Um innovativ zu sein, müssen Sie konservatives Denken abstreifen. Was interessiert Sie? Wofür können Sie sich begeistern? Umgeben Sie sich mit Kollegen, die Ihren Horizont erweitern und somit offen für Neues machen. Ansonsten braten Sie, Ihre Abteilung und Ihr Unternehmen sprichwörtlich “im eigenen Saft”.
Als Chef geben Sie nicht nur die Marschrichtung vor – sie leben Ihren Mitarbeitern auch einen Stil vor – an dem diese sich wiederum orientieren. Seien Sie sich dieser Vorbildfunktion immer bewusst. Denn wenn Sie sich inkonsequent verhalten, brauchen Sie sich nicht wundern, dass Ihr Team es Ihnen gleich tut.
Klar, wer viel jammert, dem wird auch schneller geholfen. Doch was ist mit den stillen Vertretern in Ihrem Team? Sind es nicht oft eben die Kollegen, die ihre Arbeit ohne Klagen erledigen und zu den wahren Leistungsträgern zählen? Identifizieren Sie diese Personen im Betrieb und vernachlässigen Sie sie nicht.
Eine Devise, die man als ein Mensch in einer Führungsposition gerne einmal vergisst. Bedenken Sie: Es gibt immer ein Leben nach einer Krise. Sind Sie darin fair mit Kollegen umgegangen? War der harte Umgang mit Angestellten immer gerechtfertigt? Wie immer gilt: Seien Sie fair und so transparent wie möglich im Umgang mit Ihrem Team.




