Gerd Jaufmann und Jürgen Pahl
Die DosiBox-Behälter sind die Basis für ein facettenreiches System für das automati-sierte Schüttguthandling. So ergeben in Reihe angeordnete DosiBox-Behälter zusammen mit der fahrbaren Andock- und Wägeeinrichtung DosiDock den so genannten Dosinenter. Hinter der Bezeichnung DosiLogistic steckt ein auf die DosiBox- Behälter zugeschnittenes Handlingsystem.
Die Kombination aus DosiBox-Behältern und DosiLogistic ermöglicht vielfältige Automatisierungslösungen für das Handling von pulverförmigen Mittel- und Kleinkomponenten, die besonders für den Foodbereich interessant sind. Denn viele Prozesse in dieser Branche beinhalten das Handling von vielen Klein- und Mittelkomponenten. Das heißt: Die Automatisierung dieser Handlingprozesse bietet dem Anwender weit reichende Vorteile. Außerdem unterstützt der Einsatz von DosiBox-Behältern und DosiLogistik den Anwender bei der Realisierung folgender Punkte:
- saubere und transparente Lagerhaltung
- zuverlässige Lagerbestandskontrolle
- Produkt- und Bedienerschutz
- geschlossener Zugriff auf alle Kleinkomponenten
- just in time-Produktion
- flexible Änderung von Rezepturen
- rezepturtreue und durchgängige Dokumentation
- transparente Produktion mit permanenter Rohstoff- und Chargenrückverfolgbarkeit
- einfaches Restmengenhandling
Besonders die letzten Punkte tangieren ein wichtiges Problem, denn ab 1. Januar 2005 tritt die EU-Verordnung 178/2002 in Kraft. Sie verpflichtet alle Hersteller von Nahrungsmitteln, einen genauen und lückenlosen Nachweis vom Rohstoff bis zum Endprodukt zu erbringen.
Dieser Fachaufsatz spiegelt Erfahrungen beim Einsatz der DosiBox-Behälter in Verbindung mit DosiLogistic wider. Das System hat sich beim Austragen und Dosieren von Schüttgütern bewährt. Dies gilt auch für schwierige Schüttgüter, die feucht oder fettig sind oder zur Brückenbildung neigen.
Die weit reichenden Möglichkeiten, die sich beim Zusammenspiel von DosiBox, Dosinenter und DosiLogistic ergeben, sollen am Beispiel eines Gesamtkonzepts für einen Mischbetrieb verdeutlicht werden. Der Mischbetrieb umfasst folgende Stationen:
- Wareneingang und Umwandlung
- Lagerung von Großkomponenten im Silo
- rezepturgesteuertes Sammeln der eingelagerten Rohstoffe




