Die zahlreichen unterschiedlichen Produkte der Milchwerke Oberfranken West sind sowohl bei großen deutschen Discountern gelistet, als auch in den Feinkostregalen der Supermärkte zu finden. Bei den vielfältigen Kundenwünschen muss die Produktion entsprechend flexibel reagieren können. Gleiches gilt auch für die Kennzeichnungstechnik. Hierzu erläutert Ludwig Weiß, Chef der Milchwerke: „Eine flexible Produktion benötigt Kennzeichnungssysteme, die die unterschiedlichen Kennzeichnungsaufgaben zuverlässig lösen. Schon seit vielen Jahren bauen wir in diesem Bereich auf die Produkte von Bluhm.“ Heute sind Codiersysteme auf Basis unterschiedlicher Technologien von Bluhm in den Produktionsanlagen der Käserei im Einsatz, darunter mehrere Inkjet-Codierer Compactline 2.0. „Die Geräte werden von den Mitarbeitern gerne genutzt. Sie sind klein, handlich und sehr einfach zu bedienen“, so Kai Henneberg, Werkstattleiter der Milchwerke Oberfranken West e.G. Nicht viel größer als ein Handy haben die Systeme eine riesige Leistung. Auf kleinstem Raum sind in diesen Geräten Drucktechnik, Steuergerät, Lichtschranken und Tastatur untergebracht. Maximal 4,5 mm hoch können Informationen wie Herstellungs- und Haltbarkeitsdaten, fortlaufende Nummern, Datum, Uhrzeit und vieles mehr aufgedruckt werden. „Die Text- und Dateneingabe kann schnell und bequem über das vierzeilige Display und die integrierte Folientastatur erfolgen. Noch einfacher geht es drahtlos, wenn die Daten vom Leitstand via Ethernet übermittelt werden“, so Henneberg.
Bei den Milchwerken Oberfranken druckt der Compactline 2.0 an verschiedenen Produktionsanlagen wie z. B. der Reibekäseanlage auf bis zu 120 Karton-Trays pro Minute das Haltbarkeitsdatum und eine Chargenkennzeichnung. Rund um die Uhr, je nach Abteilung an sieben Tagen in der Woche. Auch wenn es hier manchmal etwas rauer und feuchter zugeht, drucken die Compactline 2.0 zuverlässig im Dauerbetrieb. Das liegt vor allem an dem patentierten Tintenkartuschen-System von Hewlett Packard. Der Druckkopf ist direkt in die Tintenkartusche integriert, sodass mit jedem Kartuschenwechsel automatisch auch der Druckkopf erneuert wird. Dadurch ist die Qualität und Lesbarkeit der Codierungen auf den Verpackungskartons stets sehr gut.
Doch nicht immer sind die Kennzeichnungssysteme an Standardproduktionsstraßen installiert. So werden sie von den Mitarbeitern der Milchwerke auch in eigene Maschinen integriert. Wie zum Beispiel die Continuous Inkjet-Codierer der Linx-Serie. „In unseren Folienschweißmaschinen sollten das MHD und die Chargennummer unmittelbar auf den Schlauchbeutel aufgedruckt werden“, erläutert Henneberg. „Dank der kompakten Bauweise der Linx-Continuous-Inkjet-Codierer konnten wir den Druckkopf direkt in die Maschine montieren. Das System selbst steht neben der Folienschweißmaschine. Der 4 m lange flexible Druckkopfschlauch ermöglichte eine einfache Integration des Druckkopfes in die Maschine.“ Eine große Herausforderung ist, dass in der milchverarbeitenden Industrie viel Feuchtigkeit entsteht. Kein Problem für die Linx-Systeme, die serienmäßig über IP-55-Schutz verfügen.




