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    Zwei Produktionslinien für die Traditionsbäckerei
    Bildquelle nicht angegeben
    Back- & Teigwaren

    Zwei Produktionslinien für die Traditionsbäckerei

    Dr. Beck in Erlangen hat in eine hochmoderne Produktionsanlage von Daxner investiert für .
    Veröffentlicht
    10. September 2025
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Back- & Teigwaren

    Mit einer hochmodernen Produktionsanlage setzt die Traditionsbäckerei „Der Beck“ in Erlangen auf eine nachhaltige und zukunftsweisende Technologie, die nicht nur Effizienz und Produktqualität steigert, sondern auch Ressourcen spart. Die Anlage produziert auf zwei Linien Brot- und Brötchen in hoher Stückzahl.

    Die traditionsreiche Bäckerei „Der Beck“ mit Sitz in Erlangen zählt mit rund 150 Filialen zu den führenden Bäckereiunternehmen in der Metropolregion Nürnberg–Fürth–Erlangen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1895 hat sich das Familienunternehmen stetig weiterentwickelt und verbindet heute handwerkliche Backkunst mit modernster Technologie. Um den steigenden Anforderungen an Qualität, Nachhaltigkeit und Automatisierung gerecht zu werden, investierte „Der Beck“ in eine hochmoderne Produktionsanlage. Daxner Germany war dabei für die Planung und Umsetzung des zentralen Bereichs der Rohstoffbereitstellung verantwortlich – einem Herzstück der Anlage – das präzise, flexible und ressourcenschonende Abläufe bei der Herstellung von Brot- und Brötchenteigen in hoher Stückzahl ermöglicht.

    Maximale Kapazität

    Die neue Produktionsanlage in Erlangen zeichnet sich durch ihre beeindruckende Leistungsfähigkeit aus. Mit sechs Außensilos mit einem Bruttovolumen von je 62 m3 können sowohl helle Weizenmehle als auch dunkle Roggen- und Ruchmehle effizient gelagert und verarbeitet werden. Der Betrieb erfolgt im Zweischichtsystem an 365 Tagen im Jahr, was eine maximale Produktionskapazität sichert. Zudem wurde der Siloraum bereits für eine Erweiterung um zwei zusätzliche Silos ausgelegt.

    Die Anlage umfasst zwei separate Produktionslinien: eine für Brot mit einer Kapazität von 16 Chargen pro Stunde bei 250 kg Teig pro Charge sowie eine Linie für Brötchen mit 20 Chargen pro Stunde und einer Teigmenge von 170 bis 250 kg pro Charge. Insgesamt können bis zu 9000 kg Teig pro Stunde verarbeitet werden.

    Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die exakte Dosierung der Zutaten. Daxner Germany setzt hierbei auf eine Mittel- und Kleinkomponentenanlage, bestehend aus elf Mittelkomponentensilos (2500 l Bruttovolumen) und elf Kleinkomponentensilos (500 l Bruttovolumen). Alle Silos sind mit einem Doppelaustrag ausgestattet, um sowohl die Brot- als auch die Brötchenlinie zu versorgen. Dank intelligenter Steuerungssysteme ist eine verlustfreie und hochpräzise Rohstoffverwaltung gewährleistet. Die Erweiterung um je drei weitere Silos ist problemlos möglich.

    Maximale Effizienz

    Die Wiegestationen für beide Produktionslinien wurden mit moderner Technologie ausgestattet. Neben mehreren Mehlverwiegungen mit Wiegebehältern von 200 kg Kapazität und Edelstahlwasserdosiergeräten für drei Wassersorten kommen Bodenwaagen bis 800 kg für Handkomponenten sowie leistungsfähige Mehlstaubabsauganlagen zum Einsatz. So werden hohe Präzision und hygienische Sicherheit gewährleistet.

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    Besondere Bedeutung kommt der Vor- und Sauerteiganlage zu. Ein kontinuierlicher Anteiger (daxDou 3.1) ermöglicht die kombinierte Nutzung für Roggen- und Weizenteige. Mit zwei Sauerteigtanks für Roggen (je 3000 l) und zwei Vorteigtanks für Weizen (4000 kg/Tag) können gleichbleibende Fermentationsergebnisse erzielt werden. Molchsysteme sorgen für eine nahezu verlustfreie Dosierung der Teige.

    Ein weiteres Highlight ist das RFID-basierte Leitsystem für Knetkessel, das die Steuerung der Teigruhezeiten übernimmt und eine exakte Überwachung der Kesselinhalte ermöglicht. Die Backwarenproduktion wird somit noch transparenter und sicherer. Die Steuerung der Gesamtanlage erfolgt über die Optidos-Profi-Lösung von Bornträger. Diese sorgt für eine intuitive Bedienung, eine optimierte Rohwarenverwaltung und eine präzise Steuerung der Fermentationsprozesse. Ergonomische Arbeitsabläufe beim Wiegen und Dosieren tragen zudem zur Effizienzsteigerung bei.

    Nachhaltigkeit als zentrales Element

    Neben der Steigerung von Produktivität und Qualität standen auch nachhaltige Lösungen im Fokus des Projekts. Durch den Einsatz der Molchsysteme wird sichergestellt, dass die Rohrleitungen restlos entleert werden, wodurch Rohstoffverluste minimiert werden. Der Restbrotzerkleinerer (daxRec) integriert unverkaufte oder fehlerhafte Backwaren direkt in den Produktionsprozess und trägt so zur Reduktion von Lebensmittelabfällen bei. Ein automatisiertes Reinigungsprogramm für die Fermentationstanks und Rohrleitungen der Sauerteiganlage gewährleistet konstant hohe Hygienestandards bei minimalem Personalaufwand.

    Die neue Produktionsanlage wurde von Beginn an mit Blick auf Skalierbarkeit konzipiert. Zusätzliche Fermentationstanks lassen sich nahtlos in das bestehende System integrieren. Auch die digitale Visualisierung der Gesamtanlage sorgt für hohe Transparenz, schnelle Fehlererkennung und eine effiziente Steuerung aller Prozesse.

    Daxner GmbH, Wels, Österreich

    Halle 11, Stand 125

    Autorin: Sandra Kaliauer

    Marketing,

    Daxner

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