Herr Klumpe, Herr Zahn, Packer und Palettierer für die Getränkeindustrie zählen zu den Kernkompetenzen der Produktdivision Trockenteil der KHS. Wie gehen Sie bei der Entwicklung vor?
Karl-Heinz Klumpe: Viele unserer Innovationen gehen direkt auf die Anforderungen der Anwender zurück. Um zu erfahren, mit welchen Herausforderungen sie in ihren jeweiligen Märkten konfrontiert werden, suchen wir regelmäßig das direkte Gespräch. Verpackungsmessen wie die Interpack sind da naturgemäß eine ideale Plattform für uns.
Volker Zahn: Dabei gilt: Je konkreter das Feedback unserer Kunden bezüglich der Anforderungen und Verbesserungen ist, umso detaillierter können wir in der Entwicklung reagieren. An erster Stelle stehen dabei oft die klaren Forderungen dazu, wie die Produkte am Point of Sale wahrgenommen bzw. präsentiert werden.
Welche Aspekte stehen bei Getränkeverpackungen aktuell im Vordergrund?
Klumpe: Es gibt eine immer größer werdende Anzahl an Behälterformen und Gebindegrößen – eine zunehmende Vielfalt, die in immer kürzeren Zyklen verpackt und palettiert werden muss. Die Basis dafür sind Anlagen, die sich einfach und schnell an verschiedene SKUs anpassen lassen und es den Getränkeabfüllern ermöglichen, auf die Anforderungen in den internationalen Märkten individuell zu reagieren.
Zahn: Die Abfüller müssen sich hier so flexibel wie möglich gegenüber den Wettbewerbern aufstellen, das ist das eine. Ein anderer Punkt ist die Reduktion des Verpackungsmaterials. Hier geht es darum, wie sich Kosten und Material reduzieren lassen. Jedes Gramm Folie, das sich einsparen lässt, ist bares Geld. Aber nicht nur der Kostendruck erfordert laufend technologische Optimierungen. Auch Umweltaspekte spielen eine große Rolle.
Sie betonen, dass mit den Anlagen von KHS erhebliche Ressourceneinsparungen möglich sind – wie und wo ergeben sich diese?
Zahn: Wir verfolgen unterschiedliche Ansätze, um den Ressourcenverbrauch unserer Anlagen zu verbessern. Zum Beispiel haben wir für unsere Packer-Baureihe Innopack Kisters Advanced eine Folienbahnregelung entwickelt, die für eine kontinuierlich exakte Positionierung der Folie zum Paket sorgt.
Inwieweit profitieren die Anwender davon?




