Limonade, Energy-Drinks und Co. sind bekannt dafür den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe zu treiben. Doch sinkt er ebenso schnell wieder ab. Schuld daran sind hochglykämische Kohlenhydrate. Mit Palatinose bietet Beneo Getränkeherstellern eine natürliche Alternative zu Saccharose, Glukose oder Fruktose an. Sie wird aus Rübenzucker gewonnen, ist niedrig glykämisch und stellt Energie ausgewogen bereit.
Die WHO empfiehlt die Zufuhr freier Zucker generell auf unter 5 % der Gesamtenergiezufuhr oder etwa 25 g pro Tag zu reduzieren. Damit soll der Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes entgegengewirkt werden. Zwar positioniert sich die DGE kritisch zu dem in den WHO-Empfehlungen enthaltenen pauschalen Grenzwert von unter 5 %. Doch mit Blick auf zuckergesüßte Getränke sieht auch sie einen Zusammenhang mit der Entwicklung von Übergewicht. Demnach könne laut einer evidenzbasierten Leitlinie das Adipositasrisiko bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei denen der Konsum zuckergesüßter Getränke besonders hoch sei, durch einen verringerten Konsum ebendieser Getränke gesenkt werden. Doch geht es tatsächlich nur um die Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate? Nach wie vor wird das Thema Zuckerkonsum noch nicht unter Berücksichtigung aller relevanten Aspekte diskutiert. Die Qualität von Kohlenhydraten findet selten Beachtung.
Zucker ist nicht gleich Zucker
Es gibt Inhaltsstoffe, die als Zucker klassifiziert werden, sich aber in ihren ernährungsphysiologischen Eigenschaften deutlich von Saccharose, Glukose oder Fruktose unterscheiden. Andererseits bedeutet die Auslobung „zuckerreduziert“ nicht automatisch, dass Getränke den Körper weniger stark belasten oder gar beim Abnehmen helfen. Das Beispiel von Palatinose (Isomaltulose) verdeutlicht, welche Rolle die glykämische Wirkweise von Inhaltsstoffen in der aktuellen Diskussion spielt und welche Vorteile der besondere Zucker von Beneo Verbrauchern bieten kann.
Als einziges unter den niedrig glykämischen Kohlenhydraten stellt Palatinose Energie in Form von Glukose über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Vergleicht man sie mit herkömmlichem Zucker, so zeigt sich, dass dem Körper Glukose-Energie sehr schnell zur Verfügung steht, der Blutzuckerspiegel jedoch nach ungefähr 60 min auf Basalniveau gesunken ist. Palatinose hingegen wird wesentlich langsamer verstoffwechselt: bis zu 2 h dauert es, bis die Energie vom Körper vollständig aufgenommen ist. Dies wiederum wirkt sich positiv auf den Blutzucker- und Insulinspiegel aus, wie auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt. Ein entsprechender EU-Health-Claim zur blutzuckersenkenden Wirkweise von Palatinose ist bereits seit einiger Zeit verfügbar. Dieser kann auf der Verpackung ausgelobt und im Rahmen der Produktkommunikation genutzt werden.




